Laschet hält an umstrittener Maskenpflicht im Unterricht fest.
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Laschet hält an umstrittener Maskenpflicht im Unterricht fest.

Pandemie

Laschet verteidigt umstrittenen Corona-Plan

In NRW enden bald die Sommerferien: Die Schule beginnt am Mittwoch (12.08.2020). Ministerpräsident Armin Laschet verteidigt erneut die umstrittene Maskenpflicht im Unterricht.

In NRW enden bald die Sommerferien. Der Schulstart ist am Mittwoch (12.08.2020) geplant. Ministerpräsident von NRW und Kandidat für den CDU-Vorsitz Armin Laschet hat die Entscheidung zu einer Maskenpflicht an weiterführenden und berufsbildenden Schulen an diesem Dienstag (11.08.2020) noch einmal verteidigt. Laschet bleibt bei der Entscheidung für eine Maskenpflicht an weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch im Unterricht.

Gerade in der jetzigen Zeit, in der die Infektionszahlen wieder stiegen und viele Menschen von Reisen zurückkehrten, müsse man besonders vorsichtig sein, sagte Laschet vor einer Kabinettssitzung in Düsseldorf, wie auch Spiegel Online berichtet. „Wenn sich das Geschehen normalisiert, dann können wir auch schnell wieder von dieser Pflicht Abstand nehmen.“, ergänzte Laschet.

Die Maskenpflicht im Unterricht stößt auch auf Kritik, wie auch rp online berichtet: „Bei diesen hohen Temperaturen kann man nicht vernünftig am Unterricht teilnehmen, wenn man dabei auch noch eine Maske tragen muss“, kritisiert Andrea Heck, Vorsitzende des Elternvereins in NRW, die Regelung. Die Maskenpflicht im Unterricht gilt nicht für Grundschulen in NRW. Dort muss ein Mund-Nasen-Schutz nur auf dem Schulgelände und bis zum Sitzplatz getragen werden.

Die Regelung in NRW gilt bis zum 31. August 2020. In anderen Bundesländern ist lediglich das Tragen einer Maske auf Teilen des Schulgeländes obligatorisch. Auch die Corona-Schutzverordnungen des Landes NRW sind bis zum 31. August verlängert worden. Demnach wird es „keine weiteren Öffnungen geben“, wie Laschet mitteilte.

Laschet hatte sich zuvor auch kritisch zu dem geplanten Konzert von Sarah Conner mit 13 000 Zuschauern in Düsseldorf geäußert. Wörtlich sagte Laschet, er halte das Event „für kein gutes Signal“. Eine Entscheidung der NRW-Landesregierung über ein eventuelles Verbot des Konzertes ist noch nicht gefallen. Das Konzept des Konzertveranstalters wurde allerdings von der Stadt Düsseldorf abgesegnet.

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