Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eine Frau klickt sich am 19.02.2016 in Stuttgart (Baden-Württemberg) durch den Wahl-O-Mat für die Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg.
+
Der Wahl-O-Mat der letzten Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016.

Landtagswahl Baden-Württemberg

Wahl-O-Mat Landtagswahl Baden-Württemberg: Hier können Sie kostenlos den Test machen

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
    schließen
  • Joshua Schößler
    Joshua Schößler
    schließen

Sie wissen nicht, wen Sie bei der Landtagswahl Baden-Württemberg wählen sollen? Der Wahl-O-Mat schafft Abhilfe, ist allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Stuttgart – Der Wahl-O-Mat bietet Erstwähler:innen und Unentschlossenen Hilfe bei der Entscheidung, was man bei der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg wählen soll. Er wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (BPD) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LPB) bereitgestellt.

Landtagswahl Baden-Württemberg: 21 Parteien haben beim Wahl-O-Mat mitgewirkt

21 durch die Landeswahlleiterin Cornelia Nesch zugelassene Parteien haben sich im Vorfeld zu 38 Thesen geäußert. Diese Thesen werden den Nutzer:innen des Wahl-O-Mats angezeigt, die sich mit drei Antwortmöglichkeiten dazu äußern können:

  • „Stimme zu“
  • „Stimme nicht zu“
  • „Neutral“

Am Ende wird durch den Wahl-O-Mat eine Auswertung vorgenommen. Die Nutzer:innen haben die Möglichkeit, eine oder mehrere der 21 Parteien auszuwählen und anschließend die eigenen Positionen mit denen der Parteien zu vergleichen. Je höher die Übereinstimmung zwischen dem:der Nutzer:in und der Partei, desto mehr Punkte bekommt die Partei.

Stimmt der:die Nutzer:in und die jeweilige Partei einer Position zu, gibt es zwei Punkte. Ebenfalls zwei Punkte gibt es, wenn beide eine Position ablehnen. Unterscheiden sich die Antworten von dem:der Nutzer:in und der Partei, gibt es gar keine Punkte. Einen Punkt hingegen gibt es, wenn eine Frage mit „Neutral“ beantwortet wurde. Am Ende kann man einsehen, welche Partei am ehesten zu einem passt.

Für die Landtagswahl in Baden-Württemberg: Hier finden Sie den Wahl-O-Mat

Der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg ist seit dem 10. Februar freigeschaltet. fr.de ist Medienpartner des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinlandpfalz. Auf dieser Seite finden Sie bis zum Wahltag das Tool, um direkt selbst den Test zu machen.

Landtagswahl Baden-Württemberg: Wahl-O-Mat dient nur als Hilfestellung

Der Wahl-O-Mat ist allerdings auch mit Vorsicht zu genießen. Er kann nur zeigen, welche Partei den eigenen Einstellungen zu landespolitischen Themen am nächsten kommt. Er dient keinesfalls als Wahlempfehlung, sondern lediglich als Hilfestellung und Informationsangebot.

Den Wahl-O-Mat gibt es bereits seit 2002 und dient der Entscheidungshilfe bei Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen. Die größten Nutzer:innenzahlen hatte er bei der Bundestagswahl 2017 mit etwa 15,7 Millionen Aufrufen. Dementsprechend gilt der Wahl-O-Mat als einflussreiches Informationsangebot. Er wird in etwa vier Wochen vor einer Wahl online gestellt. Bei den Landtagswahlen 2016 nutzten in Baden-Württemberg 1,8 Millionen Menschen das Programm. Allerdings stand der Wahl-O-Mat auch schon häufig in der Kritik. So kritisierten in der Vergangenheit vor allem kleinere Parteien, dass sie im Wahl-O-Mat nicht berücksichtigt würden.

Die Themen bei der Landtagswahl Baden-Württemberg 2021

Beim Blick auf die Themen beim Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg fällt eines schnell auf: Das Coronavirus ist auch hier thematisch eingekehrt. So lautet die erste von 38 Thesen: „Das Land soll allen Schülerinnen und Schülern kostenlos digitale Endgeräte zur Verfügung stellen.“ Weitere Punkte lauten:

  • „In Baden-Württemberg soll die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs entgeltfrei sein.“ (These 13)
  • „Baden-Württemberg soll sich dafür einsetzen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Recht auf Homeoffice haben.“ (These 31)

„Das Coronavirus hat Einzug in die Wahlprogramme gehalten“, erklärte eine Sprecherin der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) bei der Vorstellung der erneuerten Onlineanwendung „Wahl-O-Mat“. Aus Sicht der Parteien stehen laut BPB vor allem die Themen Ökologie, Klima und Umwelt im Fokus. Das habe sich aus den Programmen der bei der Wahl antretenden Parteien ergeben.

Landtagswahl in Baden-Württemberg: Die Grünen liegen laut Umfragen vorne

Schaut man sich die aktuellen Umfragen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg an, wird deutlich, wen es zu schlagen gilt: die Grünen. Laut einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von SWR und „Stuttgarter Zeitung“ liegen die Grünen mit 34 Prozent der Stimmen deutlich vor der CDU mit 27 Prozent. Auf Platz drei liegt die SPD mit elf Prozent, gefolgt von der AfD (zehn Prozent), FDP (neun Prozent), Die Linke (drei Prozent) und sonstige (sechs Prozent).

Noch deutlicher sind die Umfragewerte bei der Frage nach dem neuen oder alten Ministerpräsidenten. Dort zieht Amtsinhaber Winfried Kretschmann von den Grünen mit 70 Prozent an der Spitze einsam seine Kreise. CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann kommt auf elf Prozent. Wichtig jedoch dabei: Die Umfragewerte geben lediglich ein aktuelles Stimmungsbild wieder und sind keine Prognose für den Wahlausgang am 14. März 2021. (Joshua Schößler und Nico Scheck)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare