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Wahl in Baden-Württemberg

CDU-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl Baden-Württemberg: Das ist Susanne Eisenmann

  • Joshua Schößler
    vonJoshua Schößler
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Susanne Eisenmann ist die erste weibliche Spitzenkandidatin der CDU Baden-Württemberg. Doch wer ist sie eigentlich und woher kommt sie?

Stuttgart Susanne Eisenmann wurde im Juli 2019 mit 95,4 Prozent von den Delegierten des CDU-Landesparteitags in Heilbronn zur Spitzenkandidatin der diesjährigen Landtagswahl in Baden-Württemberg gewählt. Damit ist sie die erste weibliche Person, die die CDU Baden-Württemberg ins Rennen schickt. Sie tritt damit gegen den aktuellen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann von den Grünen an.

Landtagswahl: Eisenmann ist erste weibliche Spitzenkandidatin der CDU in Baden-Württemberg

Susanne Eisenmann wurde am 28. November 1964 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren und wuchs in Stuttgart-Heumaden in einer Handwerkerfamilie auf. Bereits mit 16 Jahren trat sie in die Junge Union ein. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Stuttgart Germanistik, Linguistik und Politikwissenschaft, was sie 1990 mit einem Magister Artium abschloss. 1996 promovierte sie im Fachbereich Philosophie.

14 Jahre lang (von 1991 bis 2005) leitete Eisenmann das Büro von Günther H. Oettinger, der von 2005 bis 2010 Ministerpräsident von Baden-Württemberg war. Bis heute wird ihr nachgesagt, ihr politischer Stil und ihre Rhetorik erinnern stark an den einstigen Ministerpräsidenten.

Susanne Eisenmann ist die erste weibliche Spitzenkandidatin der CDU Baden-Württemberg.

Landtagswahl Baden-Württemberg: Susanne Eisenmann leitete das Büro von Günther Oettinger

Die derzeitige Ministerin für Kultus, Jugend und Sport wird von Parteikollegen vor allem für ihr Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen geschätzt. Kritiker hingegen bezeichnen sie regelmäßig als beratungsresistent und ruppig. „Ich schreie keine Mitarbeiter an und ich bin auch niemand, der andere demütigt“, entgegnete sie einmal auf die Vorwürfe in der „Stuttgarter Zeitung“.

Ihren derzeitigen Posten als Kultusministerin erwarb sie, als der CDU-Chef Thomas Strobl sie 2016 überraschend aus der Kommunalpolitik in die grün-schwarze Landesregierung hievte. Dieser Sprung erregte zwar zunächst Skepsis. Allerdings konnte sie parteiinterne Kritiker schnell überzeugen, indem sie von SPD und Grüne in Schulen eingeführte Konzepte wie „Schreiben nach Gehör“ und „Grundschule ohne Noten“ wieder abschaffte.

Landtagswahl Baden-Württemberg: Susanne Eisenmann erntet Kritik für Corona-Politik

Allerdings gab es auch reichlich Kritik. Zwar erbte Eisenmann die mangelnde Digitalisierung in baden-württembergischen Schulen von ihren Vorgängern, die gescheiterte Bildungsreform „Ella“ lag allerdings in ihrer Amtszeit. Das fiel ihr vor allem während der Corona-Pandemie auf die Füße, wo es massive Probleme mit digitalem Fernunterricht gab.

Sollte Eisenmann trotz aktuell sinkender Umfragewerte ihre Partei wieder an die Spitze führen, wäre sie wohl aufgrund der großen innerparteilichen Zustimmung unumstritten. (Joshua Schößler)

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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