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Frankreich

Landesweite Proteste gegen Sozialpolitik

Mit landesweiten Aktionen haben französische Arbeitnehmer gegen die Renten- und Arbeitszeitpläne der Regierung protestiert. Die beiden großen Gewerkschaften CGT und CFDT riefen zu Massendemonstrationen und Arbeitsniederlegungen auf.

Paris (rtr) - Mit landesweiten Aktionen haben französische Arbeitnehmer gegen die Renten- und Arbeitszeitpläne der Regierung protestiert. Die beiden großen Gewerkschaften CGT und CFDT riefen zu Massendemonstrationen und Arbeitsniederlegungen auf.

In großen Städten war der Nahverkehr am Vormittag beeinträchtigt. In Paris meldete die Polizei Staus mit einer Gesamtlänge von 166 Kilometern. Den Regierungsplänen zufolge sollen Unternehmen künftig mehr Möglichkeiten haben, die geltende 35-Stunden-Woche zu umgehen. Zudem soll die Zahl der Beitragsjahre für eine volle staatliche Rente um ein Jahr auf 41 Jahre angehoben werden.

"Den Arbeitgebern wird die Möglichkeit gegeben, nahezu alles zu tun, was ihnen passt", sagte CFDT-Chef Francois Chereque in einem Hörfunkinterview. "Die Regierung macht den Weg für eine totale Deregulierung frei." Die CGT rechnete mit einer Million Teilnehmern an den Protesten.

Die Regierung sieht sich seit Wochen Protesten der Arbeitnehmer ausgesetzt. Sozialminister Xavier Bertrand will das Arbeitszeitgesetz am Mittwoch im Kabinett einbringen. Die 35-Stunden-Woche war vor zehn Jahren von den damals regierenden Sozialisten eingeführt worden.

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