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Lambrecht zu Klimazielen: Bundeswehr soll auf Dauer den CO₂-Ausstoß reduzieren

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Sollen ihren CO₂-Ausstoß verringern: die Tornado-Kampfjets der Bundeswehr.
Sollen ihren CO₂-Ausstoß verringern: die Tornado-Kampfjets der Bundeswehr. © dpa

Nicht länger Klimakiller: Die Bundeswehr soll ihren CO₂-Ausstoß verringern – und dadurch unabhängiger von Russlands Öl werden. Ist ein E-Panzer möglich?

Berlin – Auf ins Gefecht – für mehr Klimaziele: Die Bundeswehr soll künftig einen besseren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten. Diesen Anspruch hat Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) bekräftigt. „Nachhaltige Entwicklung geht weit über naheliegende Themen wie Ressourcenschonung oder Klima- und Umweltschutz hinaus“, betonte sie bei der Vorstellung des Nachhaltigkeitsberichts. Eine Verringerung des CO₂-Ausstoßes im Militär stehe nicht im Widerspruch zur Verteidigungsfähigkeit. Im Gegenteil, durch Einsparung fossiler Brennstoffe mache man sich unabhängiger von ausländischen Energieressourcen – etwa auch aus Russland.

Können Panzer und Kampfjets künftig ohne CO₂-Ausstoß betrieben werden? Das verrät kreiszeitung.de in einem ausführlichen Bericht

Offiziell ist die Armee Teil des Klimaschutzgesetzes der Bundesregierung, wonach die Bundesverwaltung bis 2030 klimaneutral zu organisieren ist. Laut dem neuesten Nachhaltigkeitsbericht kann die Bundeswehr zumindest im zivilen Bereich ein signifikantes Einsparpotential vorweisen. Der militärische Teil ist aber bislang ausgeklammert. Doch auch hier sieht Lambrecht den Bedarf zur Umrüstung. So könnten Panzer oder Kampfjets in Zukunft vielleicht auch durch alternative Kraftstoffe angetrieben werden. Über die Chancen und Grenzen berichtet kreiszeitung.de in einem ausführlichen Bericht.

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