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200 Euro vom Staat zum Geburtstag: Alle Infos hier im Überblick

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Von: Caspar Felix Hoffmann

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Der „KulturPass“ soll Jugendliche für die Kulturszene begeistern. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Bundesregierung kündigt zurzeit ein Entlastungspaket nach dem anderen an: Als Nächstes sollen Menschen vom Staat 200 Euro zum Geburtstag erhalten.

Berlin/Kassel – Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am Freitag (11. November) den Bundeshaushalt 2023 beschlossen, bei dem rund 750.000 Menschen zum Geburtstag 200 Euro vom Staat erhalten sollen. Die Idee ist nicht neu – und die Umsetzung noch unklar.

200 Euro zum Geburtstag vom Staat: Wofür das Geld gedacht ist

Mit einem Guthaben von 200 Euro möchte die Ampel-Koalition aus SPD, Grüne und FDP nach dem Vorbild anderer europäischer Länder junge Menschen dazu anregen, Kultur zu erleben, gab die Bundesregierung am Freitag (11. November) in Berlin bekannt. „Wir wollen den Weg in die Kultur öffnen“, sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bei einem Pressetermin. „Wir wollen junge Menschen für die Vielfalt der Kultur in unserem Land begeistern.“

Der sogenannte „KulturPass“ solle auch die Kulturbranche unterstützen, die weiterhin unter den Auswirkungen von Corona leide. Noch immer kämpfe sie mit einem dramatischen Publikumsschwund. Das Guthaben sei für kulturelle Zwecke bestimmt, dazu gehörten Roth zufolge beispielsweise:

Die Bundesregierung stelle für das Pilotprojekt 100 Millionen Euro zur Verfügung. Das habe der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossen. Die Mittel kämen aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien.

200 Euro zum Geburtstag vom Staat: Wer das Geld bekommen wird

Alle Jugendlichen, die im Jahr 2023 18 Jahre alt werden, erhielten ein Guthaben in Höhe von 200 Euro. Laut Statistischem Bundesamt werden das rund 750.000 Menschen sein. Dieses Guthaben könnten sie zwei Jahre lang auf einer digitalen Plattform einlösen, die als App und Website verfügbar sein werde.

Auf der Plattform könnten sich Kulturanbieter registrieren und dort beispielsweise Konzerte, Theater- und Kinovorstellungen anbieten. Auch Eintrittskarten für Museen oder Ausstellungen sowie Bücher oder Vinylplatten sollten zum Angebot gehören. Die Registrierung sei beschränkt auf lokale Kulturanbieter. Große Verkaufsplattformen und Online-Versandhändler seien ausgeschlossen.

Die Bundesregierung will zudem Bürgerinnen und Bürger mit einem dritten Entlastungspaket entgegenkommen.

Der „KulturPass“ soll ab dem zweiten Quartal 2023 an den Start gehen. Bei erfolgreichem Verlauf könne das Programm in einem zweiten Schritt für Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren geöffnet werden. (cas)

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