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Selenskyj-Berater warnt vor Putins Plänen – „Fängt gerade erst an“

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Von: Tobias Utz

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Ukraine-Krieg
Ein ukrainischer Soldat steht auf einem russischen Panzer in Charkiw. © Efrem Lukatsky/dpa

Ein Berater Selenskyjs warnt vor weiteren russischen Angriffskriegen. Ein Abgeordneter träumt zudem von einer „Entnazifizierungszone“.

Moskau – Michaljo Podoljak, präsidialer Berater von Wolodymyr Selenskyj, hat davor gewarnt, dass Russland neben der Ukraine* auch weitere Länder angreifen könnte. „Die Russische Föderation scheint Polen, die baltischen Staaten und Kasachstan im Rahmen einer globalen militärischen Spezialoperation zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung vollständig angreifen zu wollen“, erklärte er auf Twitter. „Es wird viel europäisches Blut geben“, warnte Podoljak weiter.

„Es fängt gerade erst an.“

Michaljo Podoljak, Berater von Wolodymyr Selenskyj

Podoljak bezog sich in seinen Äußerungen bei Twitter auf Ausführungen des Parlamentsabgeordneten Sergei Sawostjanow. Sawostjanow hatte laut Angaben von russischen Nachrichtenagenturen am Freitag (25.03.2022) erklärt, dass „die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine nachhaltige Sicherheit für die Völker der Ukraine, Russlands und aller Länder Europas gewährleisten“ werde. Sawostjanow ist Abgeordneter der Kommunistischen Partei Russlands.

Ukraine News: Abgeordneter fordert „Entnazifizierungs- und Demilitarisierungszone“

„Für einen umfassenderen Prozess zur Gewährleistung der Sicherheit der Russischen Föderation halte ich es für sinnvoll, neben der Ukraine auch die baltischen Staaten, Polen, Moldawien und Kasachstan in die Entnazifizierungs- und Demilitarisierungszone aufzunehmen“, wird der Abgeordnete zudem von der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian zitiert.

Ukraine-Krieg
Ein russischer Soldat bei einer Militärübung in der Region um Kaliningrad. © Vitaly Nevar/Imago Images

Zuletzt wurde vermehrt davor gewarnt, dass Russland neben der Invasion im Ukraine-Krieg* auch weitere Länder angreifen könnte. Insbesondere das von Sawostjanow angesprochene Baltikum steht dabei im Fokus. Derweil verliert die russische Armee die Kontrolle über mehrere Gebiete in der Ukraine.

(tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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