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Winfried Kretschmann liefert sich in Baden-Württemberg ein Wettrennen mit dem CDU-Kandidaten Guido Wolf.
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Winfried Kretschmann liefert sich in Baden-Württemberg ein Wettrennen mit dem CDU-Kandidaten Guido Wolf.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Kretschmann hofft auf Wiederwahl

  • Bernhard Honnigfort
    VonBernhard Honnigfort
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Nach den jüngsten Umfragen steht eine zweite Amtszeit des einzigen grünen Ministerpräsidenten auf wackeligen Beinen. Die SPD macht den Wettstreit zwischen Kretschmann und dem CDU-Kandidaten Guido Wolf spannend.

Baden-Württemberg und seinen 7,7 Millionen Wählern blüht ein aufregender Sonntag. Deutschlands einziger grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht zur Wiederwahl. Als Kretschmann 2011 zum Regierungschef gewählt wurde, war das eine Sensation, eine Folge lokalen Zorns und einer weit entfernten Katastrophe: Stuttgart 21 und Fukushima läuteten das Ende einer über 50-jährigen CDU-Vorherrschaft ein.

Bei dieser Wahl sind es wieder äußere Umstände, die am Ende über das Abschneiden der Hauptdarsteller entscheiden werden. Nach den jüngsten Umfragen steht eine zweite Amtszeit von Ministerpräsident Kretschmann auf wackeligen Beinen. Der ehemalige Gymnasiallehrer für Bio und Chemie liefert sich ein Wettrennen mit dem CDU-Kandidaten Guido Wolf, 54, Jurist, früher einmal Landrat von Tuttlingen. Beide Parteien liegen gleichauf um 30 Prozent, Grün leicht vor der CDU. Hätten die Leute im Ländle aber die Direktwahl, Kretschmann würde haushoch gewinnen. Die SPD macht die Sache spannend. Sie schwächelt so stark, dass es mit ihr als Juniorpartner nicht mehr reichen würde. Die Genossen sind um zehn Punkte auf 13 Prozent eingebrochen. Vize-Regierungschef Nils Schmid, 42 beklagt, dass nur die Grünen Lob und Anerkennung bekommen.

Die Flüchtlingskrise überlagert im Wahlkampf alles. Die AfD kommt in Umfragen auf 11 bis 13 Prozent. Die CDU kam dabei unter die Räder: Auf der einen Seite Merkel-Anhänger (Grenze auf), auf der anderen Unterstützer Horst Seehofers (Grenze zu) und dazwischen der baden-württembergische Spitzenkandidat Wolf, mal auf dieser, mal auf jener Seite. Lägen die Grünen vor der CDU, für die bundesdeutsche Union wäre es ein historisches Schlamassel.

Möglich wäre ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP oder eines von Grünen, SPD und FDP. Oder eine große Koalition neuen Typs aus Grünen und Union.

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