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"Berliner Kreis"

Konservative in der CDU formieren sich

Konservative in der CDU wollen innerhalb der Partei eine neue Plattform gründen: den "Berliner Kreis". Die SPD kritisiert die Plattform als "Arbeitskreis Rechtsruck in der CDU" und auch aus der eigenen Partei kommt Kritik.

Die Konservativen in der CDU wollen eine neue Plattform innerhalb der Partei gründen. Dem sogenannten Berliner Kreis sollen der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, der hessische Fraktionsvorsitzende Christean Wagner, die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, und Brandenburgs Ex-Innenminister Jörg Schönbohm angehören. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe rief seine Parteikollegen dazu auf, ihre Forderungen konkret zu machen.

„Wer mit guten Ideen die CDU weiter nach vorne bringen will, ist immer willkommen“, sagte Gröhe der „Mitteldeutschen Zeitung“. „Allerdings müssen Vorschläge konkret sein. Erst dann kann man darüber diskutieren. Nur zu fordern, die CDU müsse konservativer werden, reicht nicht aus!“ Der Kreis will sich am Donnerstag offiziell konstituieren.

Kritik kam auch von Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU). „Mehr konservativ fordern, reicht nicht“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Es müssten schon konkrete Positionen formuliert werden. Nur so könne deutlich werden, ob und wo das Profil der Partei geschärft werden solle.

"Arbeitskreis Rechtsruck in der CDU"

Der Generalsekretär der hessischen SPD, Michael Roth, bezeichnete die neue Plattform als einen „Arbeitskreis Rechtsruck in der CDU“. Er sagte: „Jetzt will Christean Wagner offensichtlich die innerparteiliche Front gegen Frau Merkel organisieren und Herr Bouffier lässt ihn als rechte Vorhut gewähren.“

Seit mehr als zwei Jahren treffen sich konservative Kritiker des Kurses von Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel in regelmäßigen Abständen. Öffentlich in Erscheinung getreten ist die Gruppe bislang im Januar 2010 mit der Erklärung „Mehr Profil wagen“. (dapd)

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