Klimaaktivistin Great Thunberg redet auf einer Veranstaltung
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Greta Thunberg fordert schärfere Klimaziele für die EU.

Klimawandel

Greta Thunberg attackiert Ursula von der Leyen: „Mit der Natur können wir nicht verhandeln“

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg reagiert kritisch auf die Vorschläge von Kommissionschefin Ursula von der Leyen (CDU).

  • Kommissionschefin Ursula von der Leyen will ein schärferes CO2-Sparziel für die EU.
  • Greta Thunberg gehen ihre Vorschläge nicht weit genug.
  • Die Schwedin reagiert auf Twitter.

Stockholm - Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat kritisch auf den Vorschlag von Kommissionschefin Ursula von der Leyen für ein ehrgeizigeres EU-Klimaziel reagiert. Für Wissenschaftler*innen und diejenigen, die der Ansicht seien, man solle die Versprechen des Pariser Weltklimaabkommens erfüllen, sei der Vorschlag nicht genug, schrieb die Schwedin am Mittwochabend auf Twitter. Für Konzerne und Lobbyisten aus der Branche der fossilen Brennträger sei das Ziel dagegen in der Tat zu hoch.

Damit reagierte die 17-Jährige auf einen Tweet, in dem von der Leyen davon sprach, dass eine Emissionsverringerung um mindestens 55 Prozent bis 2030 „für einige zu viel und nicht genug für andere“ sei. „Unser Wirtschaft könnte das hinbekommen, aber die Ökosysteme nicht. Und wir können mit der Natur nicht verhandeln“, so Thunberg. Von der Leyen hatte am Mittwoch offiziell vorgeschlagen, den Ausstoß von Treibhausgasen in der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu drücken - statt der bisher anvisierten 40 Prozent. (dpa)

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