+
Luftballons stehen bei dem Grünen in Niedersachsen auf dem Prüfstand. 

Klimaschutz

Niedersachsens Grüne für Beschränkung bei Gas-Luftballons

Geht es nach Niedersachsens Grünen, sollen zukünftig Gas-Luftballons beschränkt werden. 

Die Grünen in Niedersachsen befürworten einen Verzicht auf das Steigenlassen gasgefüllter Luftballons. "Steigen gelassene Luftballons landen in den allermeisten Fällen in der Natur. Vögel und andere Tiere fressen die weichen Ballonreste und verhungern dann mit vollem Magen", sagte Grünen-Landeschefin Anne Kura der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). 

Gütersloh verzichtet auf fliegende Gasluftballons

Auch Ballons aus Naturlatex seien daher keine echte Alternative. Der NOZ zufolge reagiert Kura damit auf einen Beschluss der Stadt Gütersloh im benachbarten Nordrhein-Westfalen. Aus Umweltschutzgründen soll bei Veranstaltungen der Stadt Gütersloh auf fliegende Gasluftballons verzichtet werden, wie der Umweltausschuss der Stadt am Montag mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen hatte. 

Betroffen sind alle städtischen Veranstaltungen und somit auch Kindergärten und Schulen. "Auf der einen Seite steht das kurze schöne Bild von bunten Ballons in der Luft, auf der anderen das von verendeten Vögeln", sagte Kura der "Neuen Osnabrücker Zeitung". 

Lesen Sie hier alles zum Kilmastreik am 20. September

Das niedersächsische Umweltministerium lehnte die Forderung ab. "In den Himmel steigende Luftballons haben die Menschen schon immer mit Träumen und Hoffnungen verbunden", sagte ein Sprecher von Landesumweltminister Olaf Lies (SPD) der NOZ. "Ein Ballonverbot rettet die Welt ganz bestimmt nicht." (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion