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Klimaaktivistin Luisa Neubauer hält die Abschlusserklärung zum neuen Klimapaket für einen Betrug. Sie ruft junge Menschen auf, zu demonstrieren. 
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Klimaaktivistin Luisa Neubauer:  „Glücklicherweise kann man politische Entscheidungen ändern. Und das werden wir“.

Glasgow

Klimaaktivistin Luisa Neubauer: Gipfel-Erklärung „ist ein Betrug“

  • Ares Abasi
    VonAres Abasi
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Klimaaktivistin Luisa Neubauer hält die Abschlusserklärung zum neuen Klimapaket für einen Betrug. Sie ruft junge Menschen auf, zu demonstrieren.

Glasgow – „Diese Abschlusserklärung ist ein Betrug“, sagte Klimaaktivistin Luisa Neubauer über die Beschlüsse der Weltklimakonferenz in Glasgow am Sonntag (14.11.2021). Das teilte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mit. Nachdem sich bei dem Treffen rund 200 Staaten auf einen Klimapakt einigten, sagte die 25-Jährige, dass sie alle verraten, die schon heute vor „unerträglichen Klimafolgen“ stünden. „Und es ist ein Betrug an allen jungen Menschen auf dieser Welt, die darauf setzen, dass sich Regierungen um ihre Zukunft kümmern.“

Neubauer sagte weiterhin, Deutschland habe in Glasgow gezeigt, dass es „keines der Länder ist, auf das man aktuell zählen kann, wenn es darum geht, Lebensgrundlagen und Gesellschaften zu schützen“. Die neue Bundesregierung müsse nun Verantwortung übernehmen, zu Deutschlands Klimaschulden stehen und den schnellstmöglichen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas einleiten.

Klimaaktivistin Luisa Neubauer: Nach Klimakonferenz in Glasgow – „Aufruf auf die Straße zu gehen“

Die Klimakonferenz rief erstmals Staaten rund um die Welt dazu auf, den Ausstieg aus der Kohle einzuleiten. Die Formulierung wurde jedoch auf Druck Chinas und Indiens in letzter Minute abgeschwächt. Auch bei finanziellen Zusagen an ärmere Länder für die Bewältigung von Klimaschäden blieb der Vertragstext hinter den Erwartungen vieler Staaten zurück.

Neubauer bezeichnete die Beschlüsse als „Aufruf, auf die Straße zu gehen“ und den Druck zu erhöhen. „Immer mehr Menschen auf der Welt begreifen, in was für einer Notlage wir sind“, sagte die Aktivistin, die die Fridays-for-Future-Proteste in Deutschland federführend ins Leben gerufen hatte. Die Klimakrise sei eine politische Entscheidung und kein Zufall: „Glücklicherweise kann man politische Entscheidungen ändern. Und das werden wir“. (Ares Abasi)

Nach den Koalitionsverhandlungen der SPD, Grünen und FDP übte Luisa Neubauer kürzlich Druck auf die Klimapolitik der Parteien aus.

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