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Kindergeld: Bundesfamilienministerin stellt Erhöhung in Aussicht

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Von: Ares Abasi

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Lisa Paus
Lisa Paus, Bundesfamilienministerin, hält eine Erhöhung des Kindergeldes als sinnvoll. © Carsten Koall/dpa

Die Bundesfamilienministerin macht sich für die Erhöhung des Kindergeldes stark. Doch bis es soweit ist, dauert es wohl noch.

Berlin – Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat sich zu einer möglichen Erhöhung des Kindergeldes geäußert. Paus hält den finanziellen Zuschuss für ein geeignetes Mittel, um die ärmsten Familien in Zeiten steigender Preise zu entlasten. „Neben einer Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze wäre das ein Weg, diese Familien zielgenau zu unterstützen“, sagte Paus dem Nachrichtenportal t-online. Auf die Frage, ob das Kindergeld wegen der Inflation steigen würde, antwortete die Grünen-Politikerin: „Darauf wird es wohl hinauslaufen.“

Langfristiges Ziel des Ampelbündnisses ist die Einführung einer grundlegenden Kindersicherung und damit die Stärkung der bisherigen staatlichen Kinderhilfsangebote. Zur Bearbeitung dieses komplexen Themas sei die Arbeitsgruppe mit Experten des Bundesfamilienministeriums und der Bundesministerien für Finanzen, Justiz, Arbeit, Bildung und Wohnen eingerichtet worden, die laut Paus „intensiv“ zusammenarbeiten.

Ab 2025 möglich: Kindergeld soll erhöht werden

Ziel sei es, dass ab 2025 die Kindergrundsicherung gezahlt wird. „Kurzfristig werden wir vor allem über eine Anpassung des Kindergeldes sprechen“, fügte Paus hinzu. Die Ministerin sagte dem Handelsblatt kürzlich mit Verweis auf den im Herbst erscheinenden Existenzminimumbericht, sie gehe davon aus, dass die Ampelgewerkschaft dann „zwangsläufig über Steuerfreibeträge, eine Erhöhung des Kindergeldes und höhere Regelsätze“ diskutieren werde. (aba/dpa)

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