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„Hohe Alarmbereitschaft“ nötig

Nordkorea: Kim Jong-un ruft Militärs zum außerplanmäßigen Treffen

  • VonTanja Koch
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Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-Un spricht mit der Zentralen Militärkommission über eine Verstärkung und Wende der Landesverteidigung.

Pjöngjang – Offenbar hat Kim Jong-Un, Machthaber von Nordkorea, am vergangenen Freitag eine außerplanmäßige Sitzung mit hochrangigen Militärs abgehalten. Darüber berichtete nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters und NK News am Samstag die staatliche Korean Central News Agency (KCNA) sowie die Zeitung Rodong Sinmun.

Bei dem Treffen soll es um „wichtige Aufgaben“ im Bereich Landesverteidigung gegangen sein. Kim Jong-Un soll gesagt haben, es sei eine „hohe Alarmbereitschaft“ nötig, um die Sicherheit und Souveränität des Landes zu gewährleisten. Die Koreanische Volksarme (KPA) müsse die Pläne der Regierungspartei umsetzen, die Verteidigung auszubauen. Details über konkrete Pläne militärischer Aktivitäten verkündete die KCNA nicht, wie Reuters berichtet.

Kim Jong-Un will Verteidigung ausbauen

Auf der Sitzung sei besprochen worden, wie die Leistungsfähigkeit der Streitkräfte erhöht und eine Wende bei der Landesverteidigung herbeigeführt werden könne, zitiert KN News die KCNA. Auch sei es um „organisatorische Fragen“ gegangen, etwa die Entlassung, Ernennung und Versetzung von Offizieren. Wie Kyodo News erklärt, habe Jong-Un den Status Quo der Volksarmee dargelegt sowie Strategien angeführt, um die Streitkräfte zu stärken.

Kim Jong-Un hat hochrangige Militärs zu einem Treffen geladen, um mit ihnen über die Landesverteidigung zu sprechen. (Symbolbild)

Laut KCNA seien derartige Diskussion aktuell nötig, da sich die Situation um die koreanische Halbinsel schnell ändern könne. Die Staatsmedien führen dieses Argument oft an, beispielsweise auch bei Kim Jong-Uns Sitzung mit der Zentralen Militärkommission im Dezember 2019. Damals verwiesen sie auf die „komplizierte innere und äußere“ aber auch „sich schnell ändernde Situation“, wie NK News zitiert. Kürzlich war Nordkorea in die Medien geraten, als es zum ersten Mal seit einem Jahr wieder Raketentests durchgeführt hatte.

Zudem hatte wenige Wochen zuvor US-Präsident Joe Biden mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in in Washington die Nordkorea-Frage besprochen. Nach einem Gespräch mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hatte es kleine Fortschritte gegeben, was das Verhältnis zwischen Washington und Pjöngjang angeht. Bilaterale Gespräche mit der US-Regierung unter Biden lehnt Nordkorea bislang ab. Biden solle zuerst seine „feindliche Politik“ beenden. (Tanja Koch)

Rubriklistenbild: © KCNA/dpa

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