Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ehemaliger Diplomat

Nordkorea: Kim Jong Un glaubt, dass die Atomwaffen sein Überleben sichern

  • Melanie Gottschalk
    vonMelanie Gottschalk
    schließen

Kim Jong Un könnte die Produktion von Atomwaffen in Nordkorea drosseln, um die Sanktionen gegen das Land zu reduzieren.

  • Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un kann seine Atomwaffen einfach nicht aufgeben.
  • Die Lockerung der harten Sanktionen gegen Pyongyang könnten ihn zu einer Reduzierung bewegen.
  • Nordkoreas Wirtschaft ist durch die internationalen Sanktionen gelähmt.

Pyongyang - Der ehemalige nordkoreanische Botschafter Ryu Hyeon-woo hat erstmals seit seiner Flucht nach Südkorea über das Nuklearprogramm seines ehemaligen Heimatlandes Nordkorea gesprochen. Laut seiner Aussage wird der nordkoreanische Diktator Kim Jung Un seine Atomwaffen nicht komplett aufgeben, könnte aber einer Reduktion zustimmen, um die internationalen Sanktionen gegen sein Land etwas reduzieren zu können.

Kim Jong Un glaubt, dass die Atomwaffen sein Überleben sichern

„Die nordkoreanischen Nuklearwaffen sind direkt verbunden mit der Stabilität des Regimes“, sagte Ryu Hyeon-woo gegenüber CNN. Kim Jong Un glaube, dass sie sein Überleben garantierten. Der Diplomat war zuletzt in Kuwait stationiert und erhielt dort einen Einblick in die Verhandlungen der USA mit dem Iran und das Nuklearabkommen unter dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama.

Name Kim Jong Un
GeburtslandNordkorea
Alter37
EhepartnerinRi Sol-ju

Unter der Führung von Joe Biden könnte es auch zu einem Abkommen mit Nordkorea kommen, glaubt Ryu Hyeon-woo. „Mit seiner Erfahrung bezüglich des Iran-Deals wird er mit Sicherheit in der Lage sein eine Lösung für das nordkoreanische Nuklearprogramm zu finden“, sagte er über den neuen US-Präsidenten Joe Biden.

Sanktionen gegen Nordkorea lähmen das Land

Ryu Hyeon-woo glaubt, Kim Jong Un würde sein Atomwaffenprogramm sicher reduzieren, da die Sanktionen gegen sein Land die Wirtschaft in Nordkorea stark lähmen. Dass es komplett aufgegeben wird, ist allerdings keine Option für Kim Jong Un. Die Sanktionen gegen Pyongyang könnten seiner Meinung nach ein Faktor gewesen sein, um den nordkoreanischen Diktator Kim Jung Un 2018 an den Verhandlungstisch zu zwingen. Damals kam es zu einem historischen Treffen zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator in Singapore.

Kim Jong Un möchte seine Atomwaffen nicht aufgeben.

„Die aktuellen Sanktionen sind beispiellos und hart“, sagte der ehemalige nordkoreanische Botschafter. „Ich denke, sie sollten fortgesetzt werden.“ Ryu Hyeon-woo war bereits vor einem mehr als einem Jahr nach Südkorea geflohen, die Flucht jedoch erst in der vergangenen Woche bekannt geworden. Er wollte seiner Tochter im Teenager-Alter damit nach eigener Aussage ein Leben in Freiheit ermöglichen. (Melanie Gottschalk)

Rubriklistenbild: © -

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare