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Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ kommt die FDP auf 9 Prozent - und fühlt sich in ihrem politischen Kurs bestätigt.

FDP

„Das ist kein Rechtsaußenkurs“

Im ZDF-Morgenmagazin hält FDP-Generalsekretärin Nicola Beer die Aufforderung von Parteifreunden zu einer klaren Abgrenzung der Liberalen von der AfD für überflüssig.

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hält die Aufforderung von Parteifreunden zu einer klaren Abgrenzung der Liberalen von der AfD für überflüssig.

„Wir setzen ganz klar auf Inhalte, und zwar aus der Mitte der Gesellschaft, aus der Mitte des politischen Spektrums heraus. Und damit grenzen wir uns eindeutig ab“, sagte Beer am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“. Der FDP gehe es darum, die Bürgerrechte zu verteidigen und gleichzeitig die soziale Marktwirtschaft zu stärken. „Das kann eben nur eine Kraft der Mitte, die proeuropäisch, die weltoffen ist, das ist kein Rechtsaußenkurs.“

Die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hatte ihre Partei aufgefordert, sich entschieden gegen die AfD abzugrenzen. Vor dem Dreikönigstreffen der Liberalen mahnte sie, die FDP müsse „klare Kante“ gegen die AfD zeigen, eine pure Abgrenzungsrhetorik alleine reiche nicht. Nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen hat die FDP in Umfragen leicht verloren. Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ kommen die Liberalen auf 9 Prozent, bei der Bundestagswahl hatten sie 10,7 Prozent erreicht.

Beer wertete die jüngsten Werte gleichwohl als Beleg dafür, dass der Kurs richtig sei: „Wenn Sie mir das vor ein, anderthalb Jahren gesagt hätten, dass wir stabil zwischen 8 und 10 Prozent liegen, ich wäre Ihnen vor Freude um den Hals gefallen“, sagte sie. „Unser Kurs, klare Kante zu zeigen, auf unsere Inhalte zu setzen und nicht auf Dienstwagen, der kommt in einem großen Teil der Bevölkerung gut an.“ (dpa)

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