Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Karl Lauterbach (SPD)
+
Karl Lauterbach (SPD) äußert seinen Wunsch, Bundesgesundheitsminister zu werden.

Nach Bundestagswahl 2021

„Sehr reizvoll“ – Karl Lauterbach will Gesundheitsminister werden

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
    schließen

Durch seine Haltung in der Corona-Krise ist Karl Lauterbach in Teilen der Bevölkerung populär geworden. Nun liebäugelt der SPD-Politiker mit einem Ministerposten.

Berlin – Wenn es um das Coronavirus* geht, gilt Karl Lauterbach* als einer der einflussreichsten, aber auch kontroversesten Experten in Deutschland. Dabei ist der SPD*-Politiker regelmäßig in Talkshows der ARD* und des ZDF* zu sehen. Auch via Twitter hatte Lauterbach früh vor einer zweiten Corona-Welle gewarnt und sich für strikte Kontaktbeschränkungen ausgesprochen. Nun plant er seinen nächsten politischen Schritt.

Karl Lauterbach (SPD) will Gesundheitsminister werden

Karl Lauterbach bekundet Interesse an einem Kabinettsposten in der nächsten Bundesregierung: „Das Amt des Gesundheitsministers finde ich nach wie vor sehr reizvoll“, sagte der SPD-Mann in einem am Donnerstag (08.07.2021) veröffentlichten Gespräch mit dem Spiegel-Magazin. Der 58-Jährige sei „recht zuversichtlich“, dass ihn „diese Aufgabe nicht überfordern würde“, fügte er hinzu.

Mit Blick auf die Chancen seiner Partei bei der Bundestagswahl* hieß es von Lauterbach: „Ich hoffe, dass die SPD im Herbst so gut abschneidet, dass wir endlich wieder das Gesundheitsministerium besetzen können.“ Derzeit steht das Ministerium unter der Leitung von Jens Spahn* (CDU*).

Karl Lauterbach in der SPD nicht ohne Kritik

Weil Karl Lauterbach in Nordrhein-Westfalen nur auf Platz 23 der Liste für die Bundestagswahl gewählt wurde, müsste er für den Wiedereinzug in das Parlament wahrscheinlich seinen Wahlkreis in Köln und Leverkusen direkt gewinnen. „Ich sage es mal so: Ich hätte einen besseren Listenplatz nicht abgelehnt“, kommentierte der Gesundheitsexperte. „Ich bilde mir ein, dass ich bei den Mitgliedern der SPD sehr beliebt bin. Dass es ein paar Funktionäre gibt, die bei der Aufstellung der Listen zuerst sich selbst berücksichtigen, war leider schon immer so.“

Karl LauterbachPolitiker, Mediziner, Gesundheitsökonom
Geboren21. Februar 1963 in Düren
ParteiSozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
AmtMitglied des Deutsches Bundestages

Lauterbach hatte sich 2019 gemeinsam mit Nina Scheer mit radikalen Forderungen um den SPD-Parteivorsitz beworben. „Ich wäre sehr gern Parteivorsitzender der SPD geworden und ja, ich habe mich damals für das vorzeitige Ende der Großen Koalition eingesetzt.“ Es sei „ein Segen“, dass es nicht so gekommen sei. „Die GroKo hat die Pandemie wirklich gut bewältigt“, sagte er. „Mit jeder anderen Regierung hätte es vermutlich mehr Tote gegeben.“ (Lukas Rogalla mit AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Angesichts neuer Daten aus Israel warnt Karl Lauterbach vor der Delta-Variante und weitreichenden Lockerungen der Corona-Regeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare