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K-Frage

Kanzlerkandidatur der CDU/CSU: Laschet oder Söder – Umfragen zeigen, wer der Favorit der Deutschen ist

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Armin Laschet oder Markus Söder – wer wird Kanzlerkandidat der Union? Umfragen wie der „Deutschlandtrend“ oder das „Politbarometer“ zeigen einen klaren Favoriten.

+++ 10.30 Uhr: Genau wie in den letzten Wochen hat Markus Söder auch jetzt laut „ZDF-Politbarometer April 2021“ einen klaren Vorsprung vor Armin Laschet. Den CSU-Vorsitzenden halten 63 Prozent aller Befragten und 84 Prozent der CDU/CSU-Anhänger für kanzlertauglich. Armin Laschet hingegen trauen das Amt nur insgesamt 29 Prozent zu.

Auch bei den Grünen ist die Besetzung der Spitzenposition noch offen. Eine Mehrheit der Befragten spricht sowohl Robert Habeck (ja: 29 Prozent; nein: 54 Prozent) als auch Annalena Baerbock (ja: 24 Prozent; nein: 57 Prozent) die Eignung als Kanzler:in ab. In den eigenen Reihen erfahren beide jedoch klare Zustimmung - Habeck von 61 Prozent und Baerbock von 57 Prozent der Grünen-Anhänger:innen.

SPD-Kanzlerkandidat Scholz schließlich hat für 37 Prozent aller Befragten das Zeug zum Kanzler (nein: 53 Prozent) und für 76 Prozent der SPD-Anhänger:innen.

Markus Söder (CSU, r) in der Wählergunst vor Armin Laschet.

„ARD-Deutschlandtrend“: Markus Söder bei Frage zur Kanzlerkandidatur vor Armin Laschet

Update vom Freitag, 16.04.2021, 03.30 Uhr: Bei der Frage nach der Kanzlerkandidatur der Union liegt CSU-Chef Markus Söder in der Wählergunst weiter deutlich vor CDU-Chef Armin Laschet. Im „ARD-Deutschlandtrend“ sprachen sich 72 Prozent der Befragten für Söder aus und lediglich 15 Prozent für Laschet. Unter den Unionsanhängern war der Vorsprung für Söder mit 44 zu 17 Prozent knapper, aber immer noch deutlich.

In der sogenannten Sonntagsfrage kann sich die CDU/CSU um einen Punkt auf 28 Prozent verbessern. Für die Grünen würden sich 21 Prozent entscheiden, für die SPD 15 Prozent (jeweils minus eins). Für die AfD (unverändert) und die FDP (plus zwei) werden jeweils elf Prozent vorhergesagt, für die Linkspartei weiterhin sieben Prozent.

Die von der Bundesregierung zum Schutz vor der Corona-Pandemie geplanten Ausgangsbeschränkungen hält der Umfrage zufolge eine Mehrheit von 51 Prozent der Bevölkerung für richtig. 46 Prozent lehnen diese ab. Eine mehrheitliche Ablehnung gibt es nur bei den Anhängern von FDP und AfD.

Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union: Vorteil für Markus Söder?

Update vom Donnerstag, 15.04.2021, 14.24 Uhr: Wer wird der Kanzlerkandidat der Union? CDU-Chef Armin Laschet? Oder doch Markus Söder (CSU)? Wann die Entscheidung genau fällt, war am Mittwoch immer noch nicht klar. Vom Freitag oder gar vom Wochenende ist die Rede. Söder selbst möchte offenbar gern die nächsten Umfragen am Donnerstag und Freitag abwarten, um dann das Gespräch zu suchen.

Armin Laschet (CDU) oder Markus Söder (CSU): Wer wird Kanzlerkandidat der Union? (Archivfoto)

Kanzlerkandidatur: Nur vier Prozent halten Armin Laschet für „führungsstark“ – Vorteil für Markus Söder?

Erstmeldung vom Mittwoch, 14.04.2021, 11.25 Uhr: Wer wird Kanzlerkandidat der CDU/CSU? Die Union muss sich zwischen dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und CDU-Chef Armin Laschet und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) entscheiden. Blickt man dabei nur auf die Umfragen, dürfte die Entscheidung klar pro Söder ausfallen. Denn der wird von der Bevölkerung klar besser bewertet als sein Konkurrent aus Nordrhein-Westfalen.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass nur vier Prozent der Befragten Armin Laschet als „führungsstark“ oder „dynamisch“ ansehen. Markus Söder halten immerhin 57 Prozent der Befragten für „führungsstark“ und 36 Prozent für „dynamisch“. Ähnlich sieht es beim Thema Problemlösung aus: Laschet trauen gerade einmal sechs Prozent der Befragten zu, Probleme rechtzeitig zu erkennen, nur vier Prozent trauen ihm zu, diese Probleme auch zu lösen. Bei Söder geht etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent) der Befragten davon aus, dass er Probleme rechtzeitig erkennt, 30 Prozent denken, dass er sie auch lösen kann.

FrageArmin LaschetMarkus Söder
führungsstark4 %57 %
dynamisch4 %36 %
Probleme rechtzeitig erkennen6 %34 %
Probleme lösen4 %30 %
vertrauenswürdig12 %27 %

Kanzlerkandidatur der Union: Armin Laschet kämpft mit schlechten Umfragewerten

Die Forsa-Umfrage fand zwischen dem 7. und 10. April statt – also kurz bevor Armin Laschet und Markus Söder erklärten, als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2021 bereitzustehen. „Die Zahlen belegen, dass eine Mehrheit Laschet nicht für kanzlerfähig hält“, sagt der Chef des Forsa-Instituts Manfred Güllner. „Wenn die Union Laschet zum Kandidaten macht, hat sie mit den 27 Prozent noch nicht den Tiefpunkt in den Umfragen erreicht“, warnt Güllner. 

Eine weitere Forsa-Umfrage zeigt ein ähnliches Bild: Bei einem Kanzlerkandidaten Armin Laschet würden nur 32 Prozent der Wähler, die bei der Bundestagswahl 2017 ihr Kreuzchen bei der CDU oder CSU gemacht haben, wieder so stimmen. Wäre dagegen Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, würden 73 Prozent der damaligen CDU/CSU-Wähler ihre Stimme erneut der Union geben. Die derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die bei der Bundestagswahl im September 2021 nicht mehr antritt, würde ebenfalls die Stimmen von 73 Prozent der Unions-Wähler von 2017 erhalten.

News zur Bundestagswahl 2021 finden Sie auf unserer Themenseite.

CDU/CSU-Kanzlerkandidatur: Markus Söder hat gute Umfragewerte auf seiner Seite

Beim Blick auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten sieht das Bild für Armin Laschet ähnlich schlecht aus: Mit ihm als Kanzlerkandidaten würden nur 13 Prozent der Wahlberechtigten der CDU/CSU die Stimme geben. Mit Markus Söder als Kanzlerkandidaten käme die Union auf 37 Prozent.

Die Union steht damit vor einer schwierigen Frage: Geht es nur darum, den Kanzlerkandidaten aufzustellen, der bei der Bevölkerung bessere Chancen hat, dann hat Markus Söder die Nase vorne. Der Umfragen-Aspekt dürfte vielen Fraktionsmitgliedern wichtig sein, da ihr Mandat an die Wahlergebnisse der Union gekoppelt ist. Armin Laschets größter Trumpf ist dagegen, dass er CDU-Chef ist – und damit das erste „Zugriffsrecht“ auf die Kanzlerkandidatur hat. Noch in dieser Woche soll die Frage um die Kanzlerkandidatur der Union geklärt werden, bevor am 19. April die Grünen bekanntgeben, ob Annalena Baerbock oder Robert Habeck als Kanzlerkandidat:in antritt. (Tanja Banner)

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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