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Kanzler-Umfrage: Unionswähler sehen Söder vor Merz - doch gegen Scholz droht auch ihm Ungemach

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Markus Söder (l), CSU-Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, und Friedrich Merz (CDU) unterhalten sich während eines Spaziergangs am Ufer des Kirchsee, südlich von München.
Markus Söder (l), CSU-Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, und Friedrich Merz (CDU) unterhalten sich während eines Spaziergangs am Ufer des Kirchsee, südlich von München. © Peter Kneffel/dpa

Friedrich Merz ist der neue starke Mann in der CDU. Doch laut einer Umfrage würden die Unionswähler lieber CSU-Chef Markus Söder als Kanzler sehen.

Berlin - Unionswähler trauen CSU-Chef Markus Söder laut einer Umfrage eine Kanzlerkandidatur gegen Olaf Scholz (SPD) eher zu als CDU-Chef Friedrich Merz oder den CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther und Hendrik Wüst. Danach befragt, wen die Union als Kanzlerkandidaten aufstellen sollte, wenn sie jetzt einen aufstellen müsste, sprechen sich 38 Prozent der Unionswähler für Söder aus. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“ hervor. Für einen Kanzlerkandidaten Merz sind 24 Prozent der Unionswähler. Den schleswig-holsteinischen Regierungschef Günther würden 13 Prozent favorisieren, den nordrhein-westfälischen Regierungschef Wüst 6 Prozent.

Umfrage-Watschn für Merz? Unionswähler sehen Söder vorn

Würde der Kanzler direkt von den Bürgern gewählt, käme Markus Söder laut Umfrage auf 29 Prozent im Vergleich zu 32 Prozent für Scholz. Ein Duell zwischen Merz und Scholz würde mit 15 zu 26 Prozent für den amtierenden Kanzler Scholz ausgehen. Wüst würde mit 14 zu 32 Prozent gegen Scholz verlieren und Günther mit 12 zu 32 Prozent.

Infos zur Umfrage

Umfrage durchgeführt von: Meinungsforschungsinstitut Insa

Befragte Personen: 1003 Menschen

Befragungszeitpunkt: 20. Mai 2022

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Die nächste Bundestagswahl steht regulär erst im Jahr 2025 an.

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