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„Kamala Harris an der US-Grenze vermisst“. Mit diesem Milchkarton schießt sich ein Republikaner ein Eigentor.
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„Kamala Harris an der US-Grenze vermisst“. Mit diesem Milchkarton schießt sich ein Republikaner ein Eigentor.

Migrationspolitik

Kamala Harris „vermisst“? – Vizepräsidentin kontert Spott der Republikaner

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Ein Republikaner versucht, seine Kritik an der Migrationspolitik von Joe Biden und Kamala Harris mit einem Milchkarton zu untermauern. Das Timing könnte jedoch besser sein.

Washington D.C. – In den USA wird in der Politik mit harten Bandagen gekämpft. Das zeigt sich tagtäglich, betrachtet man die harschen Worte die sich Demokraten und Republikaner gegenseitig an den Kopf werfen. Auch nach der Präsidentschaft von Donald Trump halten sich die Parteien nur wenig zurück. Lieblingsziel der Republikaner ist neben US-Präsident Joe Biden meist die Frau an seiner Seite, Vizepräsidentin Kamala Harris.

Doch mit ihrem letzten vermeintlichen Schlag gegen Harris, haben die Republikaner ein Eigentor geschossen. Nicht nur, wegen des geradezu skurrilen Formats, in dem sie ihrem Vorwurf präsentierten. Die Vizepräsidentin der USA ließ ihre politischen Gegner auch mit ihren Taten wieder einmal alt aussehen.

USA: Republikaner will Kamala Harris mit Milchkarton provozieren

Der Republikaner Steve Scalise brachte nach Angaben der Zeitung „The Hill“ einen Milchkarton mit ins US-Kapitol. In den USA werden mithilfe solcher Kartons häufig vermisste Kinder gesucht. Sie enthalten dann ein Bild des gesuchten Kindes und unter anderem die Aufschrift „Vermisst“ und den Ort in dem der oder die Vermisste gesucht wird. Auf dem mitgebrachten Milchkarton des Republikaners befand sich aber nicht etwa das Bild eines Kindes, sondern das von Vizepräsidentin Kamala Harris.

Darunter prangen die Worte „An der [US]-Grenze vermisst“. Mit diesem etwas geschmacklosen Scherz will der Republikaner auf die, seiner Meinung nach, mangelnde Reaktion auf die Migration an der Grenze zu Mexiko aufmerksam machen. Kamala Harris würde „sich weigern dorthin zu gehen, weil sie mit dieser unwürdigen Politik nichts zu tun haben will“, so Scalise am Mittwoch (14.04.2021).

US-Vizepräsidentin Kamala Harris lässt ihre Kritiker blass aussehen. (Archivbild)

Doch noch am selben Tag, an dem der Republikaner diese Vorwürfe ausspricht, erklärt Harris ihre Pläne – sie stehen im deutlichen Gegensatz zu den Vorwürfen.

Miragtion: Kamala Harris zeigt Republikanern, was in ihr steckt

US-Präsident Joe Biden hatte Harris Anfang des Monats damit beauftragt, an einem Konzept gegen die steigende Migration zu arbeiten. Wenig später wurde präzisiert, dass sich die Anstrengungen der US-Regierung vor allem auf die Länder des sogenannten nördlichen Dreiecks, Guatemala, El Salvador und Honduras fokussieren werden.

Aus diesen Ländern kommt der größte Teil der Migrant:innen. Am Mittwoch erklärte Harris, sie werde bald nach Zentralamerika reisen. Diese Unternehmungen seien ein Schritt dahin, die Wurzel der Massenmigration an der Grenze zu bekämpfen.

Kamala Harris reist nach Mexiko und Guatemala

„Unser Fokus ist, uns mit den Gründen zu befassen und ich freue mich darauf, hoffentlich bald meine erste Reise in das nördliche Dreieck antreten zu können – mit einem Stopp in Mexiko und einer anschließenden Weiterreise nach Guatemala“, erklärte Harris laut „The Hill“. Doch natürlich werde sich das Problem der Massenmigration nicht über Nacht lösen lassen, betont Harris.

Joe Biden und Kamala Harris

Biden-News: Alle Informationen über den US-Präsidenten Joe Biden und Vize Kamala Harris

„Die Arbeit, die vor uns liegt, verlangt ein kontinuierliches Engagement, dass wir mit unseren Partnern institutionalisieren müssen“, so die US-Vizepräsidentin weiter. (Sophia Lother)

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