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Erste Auslandsreise

Holpriger Start für Kamala Harris: „Haben alle ein kleines Gebet gesprochen“

  • Christian Stör
    VonChristian Stör
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Panne zum Auftakt der ersten Auslandsreise von Bidens Stellvertreterin: Das Flugzeug von Kamala Harris muss wegen technischer Probleme umkehren.

Washington, D.C. – Kamala Harris hat einen klaren Auftrag. Die Vizepräsidentin soll auf Wunsch von Joe Biden die Krise an der Grenze zwischen den USA und Mexiko in den Griff bekommen. Dass es sich hier um eine schwierige Mission handeln würde, war von vornherein klar. Doch der Auftakt scheint geradezu symbolisch dafür zu stehen, vor welch heikler Aufgabe Harris hier steht.

Tatsächlich verlief schon der Start ihrer ersten Auslandsreise überaus holprig. Das Flugzeug von Kamala Harris musste nämlich kurz nach dem Abflug Richtung Guatemala wegen technischer Probleme umkehren. Ihr gehe es gut, sagte Harris anschließend zu Journalisten, als sie aus der Air Force Two ausstieg: „Wir haben alle ein kleines Gebet gesprochen.“

Bei der ersten Auslandsreise von Kamala Harris lief nicht alles glatt.

Kamala Harris: Probleme mit der Air Force Two

Offenbar hatte das Einfahren des Fahrwerks nicht reibungslos funktioniert, was „zu weiteren mechanischen Problemen hätte führen können“, wie Symone Sanders erklärte. Die Sprecherin von Kamala Harris fügte hinzu, dass sich die Crew „aus reiner Vorsicht“ zur Umkehr nach Washington entschieden habe. Ein Journalist an Bord berichtete von einem „ungewöhnlichen Geräusch“ des Fahrwerks, als die Air Force Two abhob. Die Landung sei jedoch „völlig normal“ gewesen.

Harris musste anderthalb Stunden auf einem Militärflugplatz nahe Washington ausharren, ehe sie mit einer anderen Maschine schließlich ihre Reise fortsetzen konnte. Nach Angaben der mitgereisten Journalisten landete die Vizepräsidentin am Sonntagabend dann sicher in Guatemala.

Kamala Harris auf schwieriger Mission

Dort will Harris am heutigen Montag (07.06.2021) Staatschef Alejandro Giammattei treffen. Anschließend reist sie nach Mexiko weiter, wo gerade einer der blutigsten Wahlkämpfe zu Ende ging, um dort am Dienstag mit Präsident Andrés Manuel López Obrador zusammenzukommen. Schwerpunkt ihrer Reise ist die Krise an der südlichen Grenze der USA.

Den Trip dürften vor allem die Republikaner mit großem Interesse verfolgen. Immer wieder haben Donald Trump und seine Partei in der Vergangenheit sowohl Biden als auch Harris dafür kritisiert, die Krise an der südlichen Grenze völlig zu ignorieren. Tatsächlich hat sich die illegale Einwanderung zu einer großen Herausforderung für die Biden-Regierung entwickelt.

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Die Ankunft zehntausender Menschen vor allem aus Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador stellt die US-Behörden vor gewaltige Herausforderungen. Sie haben große Probleme, die aufgegriffenen Migranten angemessen unterzubringen. Allein im April waren dort fast 180.000 Menschen ohne gültige Papiere an der Einreise gehindert worden. Sorgen bereitet vor allem der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die ohne ihre Eltern unterwegs sind. (cs mit afp)

Rubriklistenbild: © Jacquelyn Martin/dpa

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