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Vizepräsidentin Kamala Harris (l.) und First Lady Jill Biden (r.)
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First Lady Jill Biden (r.) soll sich gegenüber Vizepräsidentin Kamala Harris im Ton vergriffen haben.

US-Wahlkampf 2020

Jill Biden: Wüste Beschimpfungen der First Lady gegen Kamala Harris

  • vonDavid Suárez Caspar
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Im Vorwahlkampf der Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur zeigte sich sich Kamala Harris angriffslustig. Jill Biden soll das gar nicht gefallen haben.

Washington DC - Kamala Harris und Joe Biden. Heute sind sie Vizepräsidentin und Präsident der USA, doch vor zwei Jahren traten sie gegeneinander an. Bei der Vorwahldebatte im Juni 2019 kritisierte Kamala Harris Joe Biden für seine Zusammenarbeit mit zwei Politikern, die offenkundig die Rassentrennung befürworten. Jill Biden soll daraufhin vor Wut gekocht haben und Harris scharf kritisiert und beleidigt haben. Diese Information soll im bald erscheinenden Buch „Battle for the Soul“ enthalten sein.

In einer Telefonkonferenz mit ihren Unterstützer:innen soll Jill Biden über Harris gesagt haben: „Für das wofür er sich bemüht, wofür er kämpft, wofür er sich einsetzt, stellst du dich da oben hin und nennst ihn einen Rassisten ohne Grundlage?“ „Go fuck yourself“, fuhr sie fort. Ihr Pressesprecher, Michael LaRosa, bestritt das Zitat nicht und erklärte, dass die First Lady und ihr Team nicht planen Nacherzählungen der US-Wahlkampf 2020 zu kommentieren.

Joe Biden erntet Kritik von Harris für seine Zusammenarbeit mit Anhängern der Rassentrennung

Joe Biden wurde im Vorfeld der Debatte unter die Lupe genommen, weil die Tage des „Anstands“ lobte, obwohl er damals mit den demokratischen Senatoren James Eastland und Herman Talmadge zusammenarbeitete - zwei Anhänger der Rassentrennung. „Wenigstens gab es etwas Anstand. Wir haben Dinge erledigt. Wir waren uns kaum einig, aber wir haben Sachen erledigt“, sagte der jetzt amtierende Präsident über die Senatoren. Harris griff diese Kommentare in der Debatte auf und sagte: „Es war verletzend zu hören, wie Sie über den Ruf von zwei Senatoren der Vereinigten Staaten sprechen, die ihren Ruf und ihre Karriere auf der Rassentrennung in diesem Land aufgebaut haben“, so Harris. „Ich sage Ihnen, dass dieses Thema keine intellektuelle Debatte unter Demokraten sein kann,“ fügte sie hinzu.

Biden und sein Team waren von dem Angriff der verbündeten Harris überrascht. Und auch als in den sozialen Medien das Gerücht kursierte Kamala Harris hätte Joe Biden einen Rassisten genannt, hat es nicht Biden nicht davon abgehalten, die angriffslustige Kamala Harris zu seiner Vizepräsidentin zu ernennen. (David Suárez Caspar)

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