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Nachruf

Kämpferin wider das Unrecht

Vizepräsidentin der „Mütter der Plaza de Mayo“ im Alter von 95 Jahren gestorben

Eine Veteranin der argentinischen Menschenrechtsorganisation „Mütter der Plaza de Mayo“ ist tot: Die Vizepräsidentin Mercedes „Porota“ Colás de Meroño starb am Mittwoch im Alter von 95 Jahren, wie die Organisation mitteilte.

„Sie ist sanft entschlafen“, schrieb die Gründerin der Bewegung, die 92-jährige Hebe de Bonafini, die jahrzehntelang gemeinsam mit Colás de Meroño an das Schicksal der Verschwundenen während der Militärdiktatur erinnerte. Die Tochter von Colás de Meroño, Alicia, wurde am 5. Januar 1978 im Alter von 31 Jahren von Schergen der Junta verschleppt. Ihr Schicksal wurde nie aufgeklärt. In der Zeit der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 wurden 30 000 Oppositionelle verschleppt.

Die „Mütter der Plaza de Mayo“ versammelten sich erstmals am 30. April 1977 vor dem Präsidentenpalast in Buenos Aires. Seither kommen sie dort jeden Donnerstag zusammen und prangern die Verbrechen der Militärdiktatur an. afp

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