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Jussi Halla-aho.

Jussi Halla-aho

Der Angstmacher

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Finnlands Populisten-Chef Jussi Halla-aho fährt einen radikalen Kurs gegen die „Klimahysterie“.

Finnlands Populisten-Chef Jussi Halla-aho fährt einen radikalen Kurs gegen die „Klimahysterie“ – und hat damit durchschlagenden Erfolg. Im Wahlkampf schafften es die „Wahren Finnen“ mit 17,7 Prozent auf den zweiten Platz, unter anderem mit der düsteren Ankündigung, die Verteufelung von Fleischnahrung werde auch die Preise für Katzen- und Hundefutter astronomisch in die Höhe treiben. 

Halla-aho nahm so die Herausforderung durch das Engagement von Greta Thunberg und jungen finnischen Klimaaktivisten blitzschnell an. Als klar wurde, dass Hetzparolen gegen Flüchtlinge aus fernen Ländern keine Stimmen bringen würden, stellte er die Partei einfach auf eingängig primitive Parolen gegen die überraschend erfolgreichen jungen Klimaaktivisten ein. 

Mit dieser polarisierenden Linie fährt Halla-aho bisher gut: Seit der neue sozialdemokratische Premier Antti Rinne im Sommer ein ehrgeiziges Klimaprogramm vorgelegt hat, sind Halla-ahos „Wahren Finnen“ in Umfragen mit über 20 Prozent zur stärksten Partei im Land aufgestiegen. 

Nachfolgerin von Finnlands Regierungschef Rinne soll Sanna Marin werden. Sie wäre mit 34 Jahren die jüngste Regierungschefin der Welt.

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