Beteiligung

Jugendliche sollen mehr mitreden

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Die Bundesregierung in Berlin will Kindern und jungen Erwachsenen eine bessere Beteiligung an Politik ermöglichen

Die Bundesregierung will Jugendliche und junge Erwachsene künftig mehr mitreden lassen und deren Interessen stärker vertreten. Dafür arbeitet die Regierung nun an einer „Jugendstrategie“. Sie umfasst 163 Projekte aus neun Bereichen. „Es geht um Politik mit, für und vor allen Dingen von der Jugend“, sagte Familienministerin Franziska Giffey (SPD). An der Erarbeitung der Strategie haben alle Ministerien mitgewirkt.

Die Strategie umfasst viele Bereiche – unter anderem geht es ums Wohnen, um Mobilität und Digitalisierung, die Beteiligung an der Politik und den Klimaschutz. Bereits vorhandene Projekte sollen gestärkt und neue geschaffen werden. Ein Projekt aus dem Bereich Wohnen ist zum Beispiel die „Urbane Liga“ – ein Bündnis junger Stadtmacher, die sich aktiv in die Gestaltung ihrer Städte einbringen wollen. Das Bundesumweltministerium will die Jugendlichen außerdem intensiver am Klimaschutzprogramm beteiligen. Ziel sei es, auch die Perspektive der jungen Menschen zu berücksichtigen.

Nicht alle Projekte sind neu – mitunter versieht die Bundesregierung bereits beschlossene Förderprogramme mit dem neuen Etikett der „Jugendstrategie“. Etwa wenn sie angibt, im Bereich Bildung und Arbeit das Berufsorientierungsprogramm ausbauen und eine Mindestausbildungsvergütung einführen zu wollen.

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