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Diplomatischer Gipfel in Genf

„Schlafen Sie nicht ein“: Trump stichelt vor Treffen mit Putin gegen Biden

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Das Verhältnis zwischen Russland und den USA ist mehr als angespannt. Ein Gipfel in Genf soll Abhilfe leisten. Donald Trump gibt seinem Nachfolger Tipps dafür.

Washington D.C./Genf – Der Krieg in der Ukraine, die Einmischung in die US-Wahl 2020 und die Unterstützung Lukaschenkos durch Russland: Diese und viele weitere Streitpunkte sind Anlass eines Treffens zwischen den USA und Russland – auf neutralem Boden, in Genf, in den Räumlichkeiten der UNO. US-Präsident Joe Biden und Russlands Präsident Wladimir Putin finden sich am Mittwoch (16.06.2021) in der Schweiz ein, um über das durchaus miserable diplomatische Verhältnis beider Staaten zu sprechen.

Biden hatte das Treffen initiiert und arrangiert. Jüngster Affront war die Ausweisung zehn russischer Diplomaten Russlands aus den USA. Zudem wurden Sanktionen gegen die russische Seite verhängt. Der US-Präsident sieht somit Gesprächs- und Handlungsbedarf.

Joe Biden und Wladimir Putin treffen sich in der Schweiz – Donald Trump gibt Ratschläge

Jemand, der bereits Erfahrungen im Umgang mit Wladimir Putin gesammelt hat, ist Donald Trump, Bidens Vorgänger. Mit seinen aktuellen Äußerungen versucht er Biden offenbar Ratschläge zu erteilen. „Viel Glück für Biden im Umgang mit Präsident Putin – schlafen Sie während des Treffens nicht ein, und bitte richten Sie ihm meine herzlichsten Grüße aus“, schrieb der 74-Jährige laut übereinstimmenden Medienberichten in einer Mitteilung. Damit spielte Trump auf eine Anmerkung seinerseits aus dem Wahlkampf an: Damals hatte er Biden als „schläfrigen Joe“, aufgrund dessen fortgeschrittenen Alters (78 Jahre), bezeichnet.

Donald Trump gibt Joe Biden Ratschläge, wie er mit Wladimir Putin umgehen soll. (Symbolfoto)

Biden hatte Trump im Wahlkampf hingegen „Putins Welpen“ genannt. Der ehemalige US-Präsident sah sich mehrfach dem Vorwurf ausgesetzt, Putin und Russland zu hofieren. Damals kündigte Biden einen Kurs der Konfrontation gegenüber Russland an. Nun relativierte der US-Präsident diese Aussagen und betonte, dass man nicht an einem dauerhaften Konflikt mit Putin und dem Kreml interessiert sei. „Wir wollen eine stabile, vorhersehbare Beziehung“, sagte er auf seiner ersten Europareise. (tu)

Rubriklistenbild: © Kirill Kudryavtsev/AFP

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