Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

USA

Joe Biden kauft spontan ein Eis und muss sich böse Beschimpfungen anhören

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
    schließen

Joe Biden macht einen kurzen Stopp an einem Eis-Café in Cleveland. Ein Passant nutzt die Gelegenheit für rassistische Tiraden in Richtung des Präsidenten der USA.

Cleveland - Eigentlich war Joe Biden in der Stadt, um eine Rede zu seiner Wirtschaftspolitik am Cuyahoga Community College in Cleveland zu halten. Im Anschluss überkam den US-Präsidenten aber die Lust auf etwas Süßes. Biden ordnete also einen unangemeldeten Stopp des „Beast“ an, wie das gepanzerte Fahrzeug des amerikanischen Staatsoberhaupts auch genannt wird. Doch kaum hatte Biden sein Eis, musste er eine üble verbale Attacke über sich ergehen lassen.

Wie mehrere Augenzeugen auf Twitter berichten, hatte Joe Biden gerade sein Eis bestellt (Schokolade und Butter-Pekannuss) und bezahlt, als sich ein Mann dem Präsidenten näherte. Gerade als der und seine Secret Service Agenten wieder in den Fahrzeug-Konvoi steigen wollten, legte der Mann los. Er beschimpfte demnach Biden und die anwesenden Journalist:innen mit üblen Schimpfwörtern, die in den USA vor allem für homosexuelle und schwarze Menschen verwendet werden. Biden selbst soll den Mann ignoriert haben.

Joe Biden mit seinem Eis in Cleveland, Ohio.

Joe Biden in Cleveland: Besuch bei Eiscafé löst Debatte über Presse aus

Doch der Besuch des Präsidenten bei dem Eiscafé in Cleveland löste nicht nur die rassistische, homophobe Hasstirade eines Passanten aus, sondern sorgte auch für eine handfeste Diskussion über die Berichterstattung aus dem Weißen Haus aus. Zahlreiche konservative Stimmen sind der Meinung, dass die Presse in Washington DC viel zu sanft mit dem neuen Amtsträger umgeht. Statt Fragen zum gigantischen Bundeshaushalt, den Untersuchungen über den Ursprung des Coronavirus in China oder den ansteigenden Benzinpreisen soll Biden nur gefragt worden sein, was denn nun seine Lieblings-Eissorte sei. Selbst moderaten Vertretern wie Tom Bevan, Mitgründer des Nachrichtenportals RealClearPolitics, bezeichnete die Situation als „peinlich für unsere Medienvertreter“.

Aber nicht nur Joe Biden muss sich dieser Tage Beschimpfungen anhören und Kritik gefallen lassen. Auch sein Vorgänger im Amt, Donald Trump, zog sich am Donnerstag die Antipathie der Bevölkerung zu. Trump-Fans hatten während eines Spiels der New York Yankees gegen die Toronto Blue Jays in der Major League Baseball (MLB) ein Banner entrollt, auf dem „Trump won“ (Trump hat gewonnen) zu lesen war. Die Reaktion der Fans in New York, wo Trump aktuell strafrechtliche Ermittlungen drohen, war eindeutig: ein lautes Buhen im ganzen Stadion. (Daniel Dillmann)

Rubriklistenbild: © Evan Vucci

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare