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USA

Erste Pressekonferenz von Joe Biden: US-Präsident leistet sich zynischen Seitenhieb gegen Donald Trump

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Der amtierende US-Präsident Joe Biden gibt seine erste Pressekonferenz und kündigt gleich an, dass er zur Wiederwahl antreten will. Auch Donald Trump wird erwähnt.

+++ 09.42 Uhr: Auf seiner ersten Pressekonferenz kündigte Joe Biden an, im Jahr 2024 erneut für die Präsidentenwahl kandidieren zu wollen. Auf die Frage einer Korrespondentin hin, warum er noch keine Wiederwahl-Kampagne gestartet habe und dem Hinweis, dass Donald Trump im Jahr 2017 bereits eine Wiederwahl-Kampagne hatte, sagte Biden lachend: „Mein Vorgänger hätte das tun müssen.“ Er fügte hinzu: „Mein Vorgänger... Mein Gott, wie ich ihn vermisse.“

Sollte Biden 2024 jedoch erneut für das Präsidentenamt kandidieren, würde er „voll und ganz erwarten“, dass auch Vizepräsidentin Kamala Harris wieder mit ihm zur Wahl antrete. Der bei der Wahl im November unterlegene damalige Präsident Donald Trump hatte Anfang März bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Amtsende angedeutet, er könnte 2024 erneut für die Republikaner zur Präsidentschaftswahl antreten.

Joe Biden während seiner ersten Pressekonferenz in Washington D.C.

Erste Pressekonferenz von Joe Biden: US-Präsident richtet deutliche Worte an China und Nordkorea

Erstmeldung vom Freitag, 26.03.2021, 09.31 Uhr: Washington D.C. – US-Präsident Joe Biden will im Jahr 2024 erneut zur Präsidentschaftswahl antreten. „Mein Plan ist es, zur Wiederwahl anzutreten. Das ist meine Erwartung“, sagte der 78-jährige Präsident auf seiner ersten Pressekonferenz seit Amtsantritt am Donnerstag (25.03.2021). Er habe jedoch nie mit Sicherheit so lange im Voraus planen können. Er habe „großen Respekt vor dem Schicksal“, sagte Biden.

Sollte Biden 2024 jedoch erneut für das Präsidentenamt kandidieren, würde er „voll und ganz erwarten“, dass auch Vizepräsidentin Kamala Harris wieder mit ihm zur Wahl antrete. Mit diesen Äußerungen wollte Biden offenbar Spekulationen entgegentreten, er könnte sich als bislang ältester US-Präsident nach nur einer Amtszeit zurückziehen. Der Demokrat hatte sein Amt am 20. Januar angetreten.

Joe Biden: „Keine Konfrontation“ zu China

In seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Amtsantritt sagte Joe Biden am Donnerstag (25.03.2021) in Washington, er habe dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping „persönlich bei mehreren Gelegenheiten gesagt, dass wir keine Konfrontation suchen“. Es werde aber einen „scharfen Wettbewerb“ mit China geben. Zudem würden die USA „darauf bestehen, dass China internationales Recht respektiert, gerechten Wettbewerb, gerechte Praktiken, gerechten Handel“, fügte Biden hinzu.

Joe Biden hält seine erste Pressekonferenz. Thema sind die US-Wahlen 2024, China, Nordkorea und die Einwanderungspolitik.

Mit Blick auf Nordkorea sagte Joe Biden, die USA würden „angemessen antworten“, wenn Nordkorea sich bei seinen Raketentests „für Eskalation entscheidet“. Er sei „auf eine Form von Diplomatie“ mit Nordkorea vorbereitet, diese sei jedoch auf das „Endergebnis der Denuklearisierung“ ausgerichtet.

Joe Biden weist Kritik an Einwanderungspolitik zurück

Auf einer Pressekonferenz hat Joe Biden Kritik an seinem Umgang mit der wachsenden Zahl an Einwanderern an der Grenze zu Mexiko zurückgewiesen. Es handele sich um einen saisonalen Anstieg der Migrantenzahlen zwischen Januar und März, sagte Biden am Donnerstag (25.03.2021) in Washington bei der Pressekonferenz. „Das passiert jedes Jahr.“

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In den ersten Monaten des Jahres könnten die Migranten aus Lateinamerika „mit der geringsten Wahrscheinlichkeit reisen, auf dem Weg wegen der Hitze in der Wüste zu sterben“, führte Joe Biden aus. Seine Regierung schicke aber abgesehen von unbegleiteten Minderjährigen alle Migranten ohne Einreiseberechtigung zurück über die Grenze. (Marvin Ziegele mit dpa)

Rubriklistenbild: © JIM WATSON/AFP

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