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Joe Biden
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Joe Biden im Interview. (Archivfoto)

USA und Nordkorea

Kim Jong-un über Joe Biden: „Feindliche Politik“ der USA gegenüber Nordkorea ist ein „grober Fehler“

  • Tobias Utz
    vonTobias Utz
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Die diplomatischen Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA erreichen einen neuen Tiefpunkt. Kim Jong-un wertet Joe Bidens Initiative als Angriff.

Update von Montag, 03.05.2021, 08.30 Uhr: Nordkorea hat das Vorgehen der USA verurteilt. Machthaber Kim Jong-un bezeichnete US-Präsident Joe Biden unter anderem als „feindlich“. Man habe sich einen „groben Fehler“ erlaubt, heißt es aus der nordkoreanischen Regierung. Was die USA als Diplomatie bezeichnen würden, sei lediglich ein Täuschungsversuch.

Auf Nordkoreas Reaktion hin beschwichtigte Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan im TV: „Unsere Politik gegenüber Nordkorea zielt nicht auf Feindseligkeit ab, sondern auf Lösungen“, sagte er dem Sender ABC. Die USA seien bereit auf das Ziel einer Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel hinzuarbeiten – auf diplomatischem Wege. Gleichzeitig wolle man „praktische Maßnahmen“ anstreben, um vor Ort Hilfestellungen zu geben, so Sullivan im Interview.

Nordkora: USA erstellen umfassende Analyse über Politik Kim Jong-uns

Erstmeldung von Sonntag, 02.05.2021, 08.00 Uhr: Pjöngjang/Washington D.C.– Joe Biden ließ in den vergangenen Tagen eine umfassende Analyse der Politik Nordkoreas erstellen. Daraufhin wurde Kritik an der Menschenrechtslage im von Machthaber Kim Jong-un geführten totalitären Staat laut. Das nordkoreanische Außenministerium reagiert auf jüngsten Bemerkungen der US-Regierung nun mit einem Gegenangriff. Ein Sprecher des Ministeriums teilte mit, dass die Bemerkungen der USA zeigen würden, dass eine Fortsetzung der feindlichen Politik gegenüber Nordkorea angestrebt werde. Nach Ansicht Nordkoreas bereite die Biden-Administration den „totalen Showdown“ vor. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Nordkoreas KCNA.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un erwartet den „totalen Showdown“ der USA. (Archivfoto)

Auf die Planungen der USA werden man angemessen reagieren, hieß es. Details dessen ließ das nordkoreanische jedoch Außenministerium offen.

Nordkorea erwartet „totalen Showdown“ von Joe Biden und den USA

Erst kürzliche blockte Kim Jong-un diplomatische Versuche Bidens ab. „Wir haben bereits unseren Standpunkt erklärt, dass kein Kontakt und Dialog jeglicher Art zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea und den USA möglich ist, bis die USA ihre feindselige Politik zurückziehen“, sagte eine hochrangige Mitarbeiterin der nordkoreanischen Regierung laut Angaben von staatlichen Medien. Bis zu diesem Zeitpunkt werde Nordkorea jeden Versuch der Kontaktaufnahme abweisen, so die Mitarbeiterin weiter.

In der US-amerikanischen Analyse der politischen Situation wurde unter anderem definiert, dass man auf eine Mischung aus Diplomatie und Abschreckung setzen wolle. Ziel sei es demnach, Nordkorea zu seiner Aufgabe bezüglich seiner Atomwaffen und ballistischen Raketen zu bewegen, inklusive der Verantwortung.

Unsere Themenseiten

Alle Neuigkeiten zu Nordkorea und Kim Jong-un finden Sie auf der FR-Themenseite Nordkorea News.
News zu Kim Jong-un: Hier finden Sie alle Hintergrundinformationen über den nordkoreanischen Machthaber.
Informationen und Hintergründe zum 46. US-Präsidenten finden Sie auf unserer Themenseite Biden-News.
Alle Neuigkeiten rund um den 45. Präsidenten der USA lesen Sie in den Trump-News.

Joe Biden strebt seit dem Beginn seiner Amtszeit als US-Präsident einen Kurswechsel in puncto Strategie gegenüber Nordkorea an. Zuvor hatte Ex-Präsident Donald Trump das Gespräch mit Kim Jong-un gesucht und sich unter anderem persönlich mit ihm getroffen. Anschließend rühmte er sich dafür, die „Aggressionen“ Nordkoreas „gestoppt“ zu haben. (tu)

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