Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neuer US-Präsident

Ungarns Außenminister greift Joe Biden an – und fordert „mehr Respekt“

  • Tobias Utz
    vonTobias Utz
    schließen

Nach Joe Bidens Amtseinführung fordert Ungarn nun „mehr Respekt“ von den USA – was dahinter steckt.

  • Viktor Orban verliert mit der Abwahl von Donald Trump einen Freund im Weißen Haus.
  • Joe Biden hat Donald Trump als US-Präsident abgelöst.
  • Das nutzt der Außenminister von Ungarn, um „mehr Respekt“ von den USA zu fordern.

Budapest/Washington D.C. – Viktor Orban war stets ein Freund von Donald Trump. Unter seiner Präsidentschaft florierten die diplomatischen Beziehungen zwischen Ungarn und den USA. Vor der US-Wahl 2020 hatte Orban noch gesagt, dass er „keinen Plan B“ habe, falls Trump verliere. Nun ist Joe Biden US-Präsident – das nutzt die Orban-Regierung für ein Statement.

Ein Statement in Person von Außenminister Peter Szijjarto. Er sprach am Mittwochabend (27.01.2021) mit dem TV-Sender „Euronews“. Tenor des Interviews war, dass Ungarn „mehr Respekt“ von den USA fordere. „Wir hoffen, dass das Niveau der politischen Beziehung [...] so hoch bleibt wie in den vergangenen vier Jahren“, so der ungarische Außenminister.

Joe Biden: Ungarn fordert „mehr Respekt“

Hintergrund der Respekt-Einforderung Ungarns ist offenbar eine Äußerung Bidens. „Joe Biden kritisierte Ungarn, bezeichnete Ungarn als ein autokratisches Land. Das zeigt meiner Meinung nach einen Mangel an Respekt und an Vertrauen gegenüber einem Land“, sagte Szijjarto im TV-Interview.

Joe Biden wurde am 20. Januar 2021 als US-Präsident vereidigt. (Archivfoto)

Szijjarto hatte in der Vergangenheit Hunter Biden, den Sohn des US-Präsidenten, angegriffen und ihm Verbindungen zu einer angeblichen Korruptionsaffäre in der Ukraine vorgeworfen. Auch das habe er lediglich getan, um „zu mehr Respekt gegenüber Ungarn“ aufzurufen, betonte der Außenminister.

Donald Trump befindet sich mitten in seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren. Zudem drohen ihm weitere straf- und zivilrechtliche Gerichtsverfahren. Joe Biden versucht derweil seine Wahlkampfversprechen umzusetzen – was er in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit bewirken will. (Tobias Utz mit dpa)

Rubriklistenbild: © Anna Moneymaker/Imago Images

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare