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Kayleigh Mc Enany
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Kayleigh McEnany, unter Donald Trump Pressesprecherin im Weißen Haus, jetzt bei Fox News. (Archivbild)

„Maske als Tarnung“

Joe Biden: Ehemalige Trump-Sprecherin mit wilder Theorie über den US-Präsidenten

  • VonMirko Schmid
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Kayleigh McEnany war Pressesprecherin des Weißen Hauses unter Donald Trump. Im Programm ihres neuen Arbeitgebers Fox News stellt sie wilde Theorien über Joe Biden auf.

New York City - Unter Donald Trump fiel Kayleigh McEnany als Pressesprecherin des Weißen Hauses mit schrillen Tönen, wiederholten und unbewiesenen Wahlbetrugs-Vorwürfen und wiederholter Medienschelte auf. Das Tross der Medienschaffenden soll laut übereinstimmenden Medienberichten aufgeatmet haben, als nach McEnanys kurzer Amtszeit mit dem Wahlsieg von Joe Biden und der Bestellung seiner als sachlich geltenden Pressesprecherin Jen Psaki wieder Seriosität in den Briefing Room des Weißen Hauses einkehrte.

Pressesprecher:innen im Weißen Haus seit 2000Präsident
Jen Psaki (seit 2021)Joe Biden
Kayleigh McEnany (2020-2021)Donald Trump
Stephanie Grisham (2019-2020)Donald Trump
Sarah Huckabee Sanders (2017-2019)Donald Trump
Sean Spicer (2017)Donald Trump
Josh Earnest (2014-2017)Barack Obama
Jay Carney (2011-2014)Barack Obama
Robert Gibbs (2009-2011)Barack Obama
Dana Perino (2007-2009)George W. Bush
Tony Snow (2006-2007)George W. Bush
Scott McClellan (2003-2006)George W. Bush
Ari Fleischer (2001-2003)George W. Bush
Jake Siewert (2000-2001)Bill Clinton

Doch wer gedacht hatte, dass sich Kayleigh McEnany, die als „Markenbotschafterin“ des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump galt, im Anschluss an ihre Arbeit im Weißen Haus aus der Öffentlichkeit verschwinden würde, sieht sich im Irrtum. Der konservative Nachrichtensender Fox News nahm McEnany als politische Kommentatorin unter Vertrag, was umgehend zu einem Aufstand im eigenen Hause führte. Und McEnany liefert, was von ihr erwartet wird.

Fox News-Moderatorin unterstellt Joe Biden Masken-Versteckspiel, Kayleigh McEnany stimmt ein

Als Gast der Sendung „Fox and Frieds“ lässt sich Kayleigh McEnany dazu hinreißen, der von Gastgeberin Rachel Campos-Duffy aufgestellten Verschwörungstheorie zuzustimmen, wonach Präsident Joe Biden sich hinter seiner Corona-Schutzmaske verstecke und Gespräche mit den Republikanern meide, um vorgeblich von seinem Geisteszustand abzulenken. Campos-Duffy gibt zunächst die Stichwortgeberin und liefert die Vorlage: „Ich kann kaum verstehen, was er mit der Maske sagt“, behauptet die Fox News-Moderatorin. Sie „wisse“ nicht, ob dies Bidens Absicht oder ob dies Teil der Strategie sei, die Biden angeblich auch mit der Meidung von Gesprächen mit republikanischen Würdenträgern anwende.

Rhetorisch stellt Rachel Campos-Duffy die Frage in den Raum: „Was könnte der Grund sein?“ Und Kayleigh McEnany, kampferprobt nach einem Jahr im Dienst von Donald Trump als dessen vierte Pressesprecherin in vier Jahren, nimmt die Vorlage auf: „Joe Biden ist wohl dazu bereit, alles zu ignorieren, was von ihm erwartet wird und sich herauszuwinden.“ Den Zweifel am geistigen Zustand des amtierenden US-Präsidenten lässt Trumps vormaliges Sprachrohr im Raum stehen: „Er führt eine Präsidentschaft der Schlagworte und Manuskripte.“

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Alle Hintergrundinformationen über den 45. Präsidenten der USA finden Sie in den Trump-News.

Kayleigh McEnany, Pressesprecherin unter Donald Trump, streut Zweifel an geistiger Frische von Joe Biden

Joe Biden, fährt Kayleigh McEnany fort, halte seine Reden stets kurz und lasse kaum Nachfragen zu. Dies lasse auf seine mangelnde geistige Frische schließen. Und aus demselben Grund, suggeriert McEnany, habe Biden bisher auch noch keine Rede zur Lage der Nation im Kongress gehalten. Sie unterschlägt dabei den Umstand, dass Joe Biden bereits im Vorfeld seiner Regierungserklärung vor beiden Parlamentskammern per Fernsehansprache zur Bevölkerung gesprochen hat. Auch sie nutzt das Mittel der rhetorischen Frage: „Ob er es noch kann? Ich denke, diese Frage stellen wir uns alle.“ (Mirko Schmid)

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