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Joe Biden will nochmal antreten - Ehefrau Jill ändert ihre Meinung

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Von: Daniel Dillmann

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US-Präsident Joe Biden gemeinsam mit Ehefrau Jill bei einer Pressekonferenz vor dem Weißen Haus in Washington DC.
US-Präsident Joe Biden gemeinsam mit Ehefrau Jill bei einer Pressekonferenz vor dem Weißen Haus in Washington DC. © BRENDAN SMIALOWSKI/AFP

Joe Biden ist schon jetzt der älteste Präsident, den die USA je hatten. Dennoch will er 2024 erneut antreten. Dazu äußert sich nun auch seine Ehefrau, First Lady Jill Biden.

Washington DC - Geht es nach ihm, dann tritt er nochmal an. Trotz seines Alters von 80 Jahren hat US-Präsident Joe Biden bereits zu verstehen gegeben, dass er bei der nächsten US-Wahl 2024 nochmal antreten möchte. Doch eine solche Entscheidung trifft man nicht alleine. Vor allem Jill Biden, Ehefrau des Staatsoberhaupts und damit First Lady der USA, dürfte ein entscheidendes Wort mitzureden haben.

Im Herbst dieses Jahres zeigte sich Jill Biden noch skeptisch, was eine erneute Kandidatur ihres Ehemanns betraf. Gegenüber dem Nachrichtensender NBC sagte die First Lady im September, sie wolle die Angelegenheit mit ihrem Mann erst noch diskutieren. Eine Entscheidung sei in der Familie Biden, zu der auch die jüngste Tochter Ashley Biden gehört, noch nicht getroffen worden. Doch laut Vertrauten hat sich die Situation seit dem Erfolg Joe Bidens und der Demokraten bei den Midterms geändert. Nun sei sie „voll dabei“ und unterstütze die Kampagne ihres Mannes, zitiert der Nachrichtensender CNN eine anonyme Quelle aus dem Weißen Haus. Der Meinungsumschwung käme einem plötzlichen „Gezeitenwechsel“ gleich, so CNN.

US-Wahl 2024: Was machen Donald Trump und Joe Biden?

Hinter den Türen des Weißen Hauses soll man sich längst in der Vorbereitung einer Kampagne für 2024 befinden. Dabei kann sich der Joe Biden wohl wieder auf die Unterstützung seiner Frau verlassen. „Wie der Präsident gesagt hat, beabsichtigt er, zur Wiederwahl anzutreten, und das ist etwas, was sowohl Dr. Biden als auch die Familie voll unterstützen“, so ein Berater der First Lady gegenüber CNN.

Doch ob Joe Biden sich wieder auf die Unterstützung seiner Partei verlassen kann, ist zu diesem Zeitpunkt fraglich. Laut einer aktuellen Umfrage, erhoben vom Institut SSRS, wünschen sich 59 Prozent der Demokraten und ihrer Unterstützer einen anderen Kandidaten für die US-Wahl 2024.

Noch schlechter schneidet bei der Umfrage Donald Trump ab. Joe Bidens Rivale bei der Wahl 2020 hat durch seine „große Ankündigung“, digitale Sammelkarten zu verkaufen, noch mehr Zustimmung verloren - sogar aus den eigenen Reihen. 62 Prozent aller Republikaner wünschen sich einen anderen Kandidaten als den 76 Jahre alten Ex-Präsidenten. (Daniel Dillmann)

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