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Joe Biden, Präsident der USA, hört Kamala Harris, Vizepräsidentin der USA, im Pentagon zu.
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US-Präsident Joe Biden und Vize-Präsidentin Kamala Harris.

USA

Joe Biden: Rechte in den USA machen sich schon bereit für die Übergabe an Kamala Harris

  • Friederike Meier
    VonFriederike Meier
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  • Melanie Gottschalk
    Melanie Gottschalk
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Über den Gesundheitszustand von Joe Biden wird viel spekuliert. Als Ersatz stünde Kamala Harris bereit.

  • Steve Bannon, früherer Berater des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, äußert sich besorgt über den Gesundheitszustand des US-Präsidenten Joe Biden.
  • Gleichzeitig beschwert er sich über die offensive Rolle der Vizepräsidentin Kamala Harris.
  • Der konservative Moderator Sean Hannity verbreitet Gerüchte über den 46. Präsident der USA.

+++ 16:15 Uhr: Konservative in den USA scheinen keine Gelegenheit auszulassen, um zu betonen, wie senil US-Präsident Joe Biden angeblich ist. Der Fox News-Moderator Sean Hannity behauptete etwa, dass Joe Biden erst seit Kurzem angefangen habe, zu stottern: „Das einzige Problem ist: Im Jahr 2016 hatte er das noch nicht“, sagte er über Joe Bidens Stottern.

Allerdings ist es kein Geheimnis, dass Joe Biden bereits seit seiner Kindheit stottert. In der Talkshow „The View“ sprach Joe Biden bereits im Jahr 2010 über das Thema, genau wie in weiteren Videos aus dem Jahr 2014. Bei „The View“ erzählt er, wie er als Kind vor dem Spiegel übte, nicht mehr zu stottern, indem er Gedichte rezitierte. Im College habe er sich dann gezwungen, bei „Public Speaking“-Kursen mitzumachen.

Sean Hannity nutzte noch eine weitere Gelegenheit, um zu behaupten, das Joe Biden bereits senil sei - allerdings wenig überzeugend. Als er selbst sich versprach und den Senator von Texas, Ted Cruz, als „ehemaligen Senator von Texas“ bezeichnete, sagte er als „Entschuldigung“: „Das war ein Biden.“

Sorge um Gesundheit von Joe Biden – Harris versetzt die Rechten in Angst und Schrecken

Erstmeldung vom Donnerstag, 11.03.2021, 13.59 Uhr: Washington DC – Rechte in den USA haben offenbar Panik vor einer baldigen Machtübernahme von Vizepräsidentin Kamala Harris. Denn laut deren Aussagen ist US-Präsident Joe Biden kränker als viele wissen und könnte schon bald nicht mehr in der Lage sein, sein Amt auszuüben. Sollte das der Fall werden, würde Harris die Regierungsgeschäfte übernehmen.

Kamala Harris ist die Vizepräsidentin der USA.

In seinem Podcast „War Room“ sagte Steve Bannon, früherer Berater des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, es sei Zeit, sich bereit zu machen für die Übergabe von Joe Biden an Kamala Harris. „Seine Augen sind jetzt tot“, sagte Bannon über Biden, Harris spiele darüber hinaus im Vergleich zu früheren Vizepräsident:innen eine enorm große Rolle. Harris sei in viele Meetings involviert. „Pence war das nie. Das ist nicht die Rolle einer Vizepräsidentin“, sagte Bannon.

Kamala Harris im Rampenlicht: Rechte geben an zu wissen, wie es Joe Biden geht

Bannon ist nicht der Einzige, dem diese Entwicklungen offenbar nicht ganz passen. In einem Interview auf Fox News ließ der frühere Secret-Service-Mitarbeiter und Trump-Unterstützer Dan Bongino verlauten, er habe mit ehemaligen Kolleg:innen gesprochen, die eng mit US-Präsiden Joe Biden zusammenarbeiten. Er sei in „wirklich signifikanten Schwierigkeiten“, seine Gesundheit viel schlechter, als berichtet werde. Jeder in Bidens Umfeld wisse das. „Es ist ein Skandal, dass sie uns nicht sagen, wie schlecht es wirklich um ihn steht“, erfährt es Bongino.

NameKamala Harris
Alter56 Jahre
AmtVizepräsidentin der USA
ParteiDemokratische Partei

Bongino kommentierte den Gesundheitszustand von US-Präsident Joe Biden nach einem Brief, den der Abgeordnete der Demokraten, Jimmy Panetta aus Kalifornien, geschrieben hatte. Darin bittet er, dass die Zugänge zu den nuklearen Codes mit einigen Mitgliedern der Biden-Regierung geteilt werden. „Überträgt man die Autorität nur einer Person, führt das zu echten Problemen“, heißt es in dem Schreiben.

Nukleare Codes sollen an mehrere Regierungsmitglieder verteilt werden

Die Bitte fußt allerdings auf einer anderen Problematik, die mit dem Gesundheitszustand des US-Präsidenten Joe Biden nichts zu tun haben dürften. „Frühere Präsidenten wurden genötigt, andere Länder mit nuklearen Waffen zu attackieren oder Angriffe zu starten. Andere Offizielle mussten dabei dem Urteil des Präsidenten vertrauen“, heißt es in dem Schreiben. „Während jeder Präsident einen solchen Schritt vorher mit anderen besprechen würde, gibt es dazu keine Anordnung.“ Das Militär sei verpflichtet, die Anordnung des US-Präsidenten auszuführen – und das ginge in wenigen Minuten.

Der demokratische Abgeordnete weist in dem Brief aber auch auf die Geschichte der Beziehung von Donald Trump und Kim Jong-un hin, speziell auf einen Tweet des Ex-Präsidenten, in dem dieser mit dem größeren Atomarsenal im Vergleich zu Nordkorea angegeben hatte. Er würde es außerdem befürworten, die nuklearen Codes zu verteilen, damit die Entscheidung nicht mehr alleine auf den Schultern des Präsidenten lastet. Zum Beispiel mit Kamala Harris. (Melanie Gottschalk)

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