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Jair Bolsonaro

„Tropen-Trump“ gratuliert und „bewundert“ Biden

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro schlägt plötzlich neue Töne an – und gratuliert Joe Biden. Er habe ihn „seit langem“ bewundert. Von der Trump-Allianz will er nichts mehr wissen.

  • Joe Biden ist nun US-Präsident und hat Donald Trump abgelöst.
  • Jair Bolsonaro schreibt Biden daraufhin einen Brief, in dem er seine „Bewunderung“ betont.
  • Bolsonaro war in der Vergangenheit als „Tropen-Trump“ und für seine Allianz mit Donald Trump bekannt.

Washington D.C./Brasilia – Trotz seiner Allianz mit Donald Trump hat der brasilianische Staatschef Jair Bolsonaro US-Präsident Joe Biden unmittelbar nach dessen Amtsübernahme gratuliert. „Die Beziehung zwischen Brasilien und den USA ist lang, solide und basiert auf hohen Werten wie der Verteidigung der Demokratie und der individuellen Freiheitsrechte“, schrieb Bolsonaro auf Twitter am Mittwoch. Er postete auch einen Brief an Biden, in dem es hieß: „Ich bin seit langem ein Bewunderer der USA“.

Bolsonaro gratuliert Biden – und lässt Allianz mit Trump hinter sich

Im Wahlkampf hatte Bolsonaro den damaligen US-Präsidenten Trump als seinen Verbündeten offen unterstützt und angekündigt, zum Beginn von dessen zweiter Amtszeit nach Washington zu reisen. Biden gratulierte er erst, nachdem Wahlleute in den Bundesstaaten den Sieg des Demokraten über Trump bestätigt hatten - knapp sechs Wochen nach der Präsidentschaftswahl.

Der brasilianische Präsident ist seit Beginn 2019 im Amt. Seine Regierung hat sich von Anfang an zu einer klar pro-amerikanischen Linie bekannt. Bolsonaro hat wegen seiner populistischen Äußerungen und seinem teils konfrontativen Auftreten in Medien und der Öffentlichkeit auch den Beinamen „Tropen-Trump“ erhalten.

Jair Bolsonaro unterstützte Donald Trump im Kampf um die US-Wahl 2020. (Archivfoto)

Von Biden dürfte Bolsonaro wegen der Abholzung und den Bränden in Brasiliens Amazonas-Gebiet vor allem in der Umwelt- und Klimapolitik Gegenwind bekommen. Im Falle einer weiteren Zerstörung hatte der damalige US-Präsidentschaftskandidat „erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen“ angekündigt. (AFP)

Rubriklistenbild: © Jim Watson/AFP

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