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Hygiene im Weißes Haus

Nach Amtsübergabe von Donald Trump: Joe Biden will Weißes Haus gründlich desinfizieren lassen

  • Lukas Rogalla
    vonLukas Rogalla
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Joe Biden will das Weiße Haus vor seinem Amtsantritt ausgiebig desinfizieren lassen: Während Donald Trumps Amtszeit hatten sich einige Mitarbeiter und Besucher mit Corona angesteckt.

  • Unter Donald Trump finden im Weißen Haus trotz Corona zahlreiche Events statt.
  • Joe Biden will sich als US-Präsident an entsprechende Corona-Richtlinien halten.
  • Zum Einzug lässt Joe Biden das Weiße Haus erst einmal gründlich reinigen und desinfizieren.

Washington D.C. - Das „Transition Team“ von Joe Biden arbeitet derzeit auf Hochtouren, um die Amtsübernahme durch den nächsten US-Präsidenten so reibungslos wie möglich zu gestalten. Die Vorbereitungen für den Demokraten laufen. Hinsichtlich der Spuren, die sein Vorgänger Donald Trump im Amtssitz hinterlassen wird, ist man besonders vorsichtig.

Joe Biden folgt auf Donald Trump: Nächster US-Präsident lässt das Weiße Haus desinfizieren

Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC bekanntgab, könne das Coronavirus tagelang auf Oberflächen überleben. US-Bürger:innen werden aufgefordert, sie regelmäßig zu säubern und desinfizieren. Daran will sich auch Joe Biden halten. Bereits Stunden, nachdem Donald Trump das Weiße Haus ein letztes Mal verlässt, sollen umfassende Reinigungsarbeiten in die Wege geleitet werden. Das teilte die Behörde „General Services Administration“ (GSA; etwa „Allgemeine Dienstleistungsverwaltung“) der Nachrichtenseite „Politico“ mit.

Vor Joe Bidens Einzug als US-Präsident wird das Weiße Haus gründlich desinfiziert.

Jeder Winkel des East und West Wing, der von einem Menschen angefasst wurde, wird in Angriff genommen, gründlich poliert und desinfiziert. Kein Türgriff, Geländer oder Lichtschalter soll dabei ausgelassen werden. Ein privates Unternehmen soll rund 29.000 Dollar erhalten, damit sie die „Luft von Tröpfchen befreien“ – und Joe Biden ein sicheres Anwesen hinterlassen.

Das Weiße Haus wird desinfiziert: Joe Biden ordnet Reinigung nach Auszug von Donald Trump an

Das Verhalten unter US-Präsident Joe Biden soll vorbildlich und das „genaue Gegenteil“ davon sein, was momentan im Weißen Haus stattfindet, meint Nicole Lurie, die den Demokraten in der Pandemie berät. Auch bei größeren Veranstaltungen, die sich zu sogenannten Superspreader-Events entwickelten, griffen Donald Trump und die sich häufenden Gäste oftmals nicht zur Maske. Anfang Oktober infizierten sich der Präsident, First Lady Melania Trump, ihr Sohn Barron sowie zahlreiche Kongressabgeordnete. Auch nach der Wahlparty am 3. November wurden Berater:innen und Personal aus dem Weißen Haus positiv auf das Coronavirus getestet.

So sollen US-Bürger:innen in den ersten 100 Tagen unter der Präsidentschaft von Joe Biden eine Maske tragen. „Ich denke, die soziale Bestrafung für das Nichttragen einer Maske wird groß ausfallen“, so Lurie. „Anstatt, dass sich über Leute lustig gemacht wird, die eine Maske, setzt man sie unter Druck.“ Es würde sehr schwer werden, in einem Meeting keine Maske zu tragen und sich nicht an die Abstandsregeln zu halten.

Corona-Maßnahmen im Weißen Haus - Joe Biden will nach Donald Trump durchgreifen

Auch die Präsenz des Personals im Weißen Haus wird nach der Ära Donald Trump erheblich reduziert, Events sollen weitestgehend virtuell abgehalten werden. Bislang habe sich noch kein hochrangiges Mitglied der Kampagne von Joe Biden mit dem Coronavirus infiziert, berichtet „Politico“. Die Maßnahmen tragen also Früchte. Einzig zwei Personen im Umfeld der künftigen Vize-Präsidentin Kamala Harris wurden positiv getestet. Sofort sagte sie alle anstehenden Treffen ab und stellte ihre Kampagne ein, bis sie ein negatives Testergebnis erhielt. Angesichts der dramatischen Lage der Corona-Pandemie in den USA scheint ein Verhaltenswechsel im Weißen Haus dringend nötig. (Lukas Rogalla)

Rubriklistenbild: © WIN MCNAMEE/AFP

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