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Donald Trump brütet im Weißen Haus.
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US-Präsident Donald Trump scheint ein schwieriges Verhältnis zum US-Militär zu haben.

Wahlen 2020

„Fox News ist verloren“: Donald Trump fordert die Entlassung einer Journalistin

  • Moritz Serif
    vonMoritz Serif
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US-Präsident Donald Trump soll gefallene Soldaten als „Verlierer und Trottel“ bezeichnet haben. Jetzt verlangt er die Entlassung einer Journalistin von „Fox News“.

  • Das Magazin „The Atlantic“ berichtete, dass sich Donald Trump abfällig über Soldaten äußerte.
  • Der Präsident der USA bestreitet das und fordert die Entlassung einer Journalistin von „Fox News“
  • Joe Biden, Präsidentschaftskandidat der Demokraten, bezeichnet Trump als „krank, erbärmlich und widerlich“.

Update vom Sonntag, 06.09.2020, 10.00 Uhr: Nach Medienberichten, dass er abfällige Bemerkungen über US-Veteranen gemacht haben soll, hat Donald Trump nun die Entlassung einer Journalistin von „Fox News“ gefordert. Jennifer Griffin, schrieb Trump auf Twitter, solle für ihre Berichterstattung „gefeuert“ werden. Sie habe das Weiße Haus zudem nicht um Stellungnahme gebeten. „Fox News“ sei für Trump „verloren“.

Griffin bestätigte die Details des Magazins „The Atlantic“, dass Trump gefallene US-Soldaten als „Verlierer“ und „Trottel“ bezeichnet haben soll. Sie bezeichnete ihre anonymen Quellen als „unanfechtbar“.

Joe Biden attackiert Donald Trump: US-Präsident soll Veteranen beleidigt haben

Erstmeldung vom Freitag, 04.09.2020: Wilmington/USA - US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Präsident Donald Trump für seine angeblichen abfälligen Äußerungen über im Ersten Weltkrieg gefallene US-Soldaten scharf kritisiert. „Das ist krank, erbärmlich, das ist so unamerikanisch, so unpatriotisch“, sagte der frühere Vizepräsident am Freitag bei einer Pressekonferenz in seiner Heimatstadt Wilmington. Sollte Trump gefallene US-Soldaten tatsächlich als „Verlierer“ und „Trottel“ bezeichnet haben, wäre dies „widerlich“.

„Es bestätigt, was die meisten von uns als wahr ansehen: Donald Trump ist nicht geeignet, der Präsident und der Oberbefehlshaber der Streitkräfte zu sein“, sagte Biden. Er sagte, sein 2015 an einem Hirntumor gestorbener Sohn Beau sei kein „Trottel“ gewesen, als er als Freiwilliger im Irak-Krieg gedient habe. „Die Soldaten und Soldatinnen, die mit ihm gedient haben - vor allem jene, die nicht zurückgekommen sind - waren keine Verlierer.“

Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump attackiert.

Hat US-Präsident Donald Trump Soldaten als „Verlierer und Trottel“ bezeichnet?

Das Magazin „The Atlantic“ berichtete, Trump habe im Ersten Weltkrieg gefallene US-Soldaten vor zwei Jahren bei einer Frankreichreise als „Verlierer“ und „Trottel“ bezeichnet. Der US-Präsident bestreitet die Vorwürfe. Am Freitag sagte der Republikaner, es handle sich um eine „Fake-Geschichte“. Für ihn seien gefallene Soldaten „absolute Helden“. Das Verhältnis von Trump zu den Streitkräften des Landes ist angespannt. Der Präsident betont immer wieder, er habe das Militär gestärkt und mit mehr Geld ausgestattet.

US-Präsident Donald Trump widerspricht dem Bericht von „The Atlantic“.

Allerdings kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten mit der militärischen Führung und zu offenen Auseinandersetzungen mit angesehenen Ex-Generälen.
So sorgte Trump nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai mit der Drohung für Empörung, Berufssoldaten im Inland gegen gewalttätige Demonstranten einzusetzen. Selbst Trumps Verteidigungsminister Mark Esper widersprach offen.

Joe Biden gegen Donald Trump: Demokrat hat laut Umfragen Streitkräfte auf seiner Seite

Laut einer zu Wochenbeginn veröffentlichten Umfrage hat Trump bei den Streitkräften einen geringeren Rückhalt als Biden. Demnach sprachen sich lediglich rund 37 Prozent der befragten Soldaten für eine zweite Amtszeit des Präsidenten aus; 43 Prozent wünschten sich einen Wahlsieg Bidens. Für die am 3. November stattfindenden US-Wahlen setzt sich auch Supermodel Karlie Cross für Joe Biden ein. (mse mit afp)

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