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US-Präsident Joe Biden.
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Obwohl Joe Biden einen anderen Ton als Donald Trump anschlagen wollte, fährt er doch einen ähnlichen Kurs.

USA

Genau wie Donald Trump: Joe Biden kuschelt mit Saudi-Arabien

  • Ares Abasi
    VonAres Abasi
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Donald Trump stand Saudi-Arabien in seiner Zeit als Präsident sehr nahe. Joe Biden hält es ganz ähnlich.

Washington D.C. – Vor gut einem Jahr wollte Joe Biden alles anders machen. Anders zumindest als sein Vorgänger Donald Trump. Der pflegte ein gutes Verhältnis zur saudischen Königsfamilie und schloss Waffendeals in Milliardenhöhe mit Saudi-Arabien ab, hatte jedoch nicht die Absicht, dabei zu helfen, die Menschenrechte im Königreich zu stärken.

Und Joe Biden? Der hatte damals erklärt, er habe kein Interesse, sich mit „Autokraten und Diktatoren“ zu verbrüdern. Biden argumentierte, dass er die amerikanischen Grundsätze nicht für Öl und Waffen verkaufen werde.

Anfangs schien Biden seinen angestrebten Kurs zu halten und distanzierte sich von den Saudis. Als die Geheimdienste ihm bedeuteten, dass Kronprinz Mohammed bin Salman maßgeblich am Mord an Jamal Khashoggi beteiligt war, verhängte Biden Sanktionen gegen 76 Saudi-Araber. Gleichzeitig stoppte er die Lieferungen von Waffen.

Saudi-Arabien: Politischer Kurs von Joe Biden scheint sich zu ändern

Nach acht Monaten im Amt scheint Biden seinen Kurs zu ändern. Der Präsident der USA nähert sich dem Kurs von Donald Trump an und versucht alles, um die jahrelange Partnerschaft zu Saudi-Arabien aufrechtzuerhalten. So schickte Biden am vergangenen Montag (27.09.2021) seinen Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan nach Saudi-Arabien.

Gleichzeitig schloss das US-Außenministerium eine Vereinbarung ab, mit der Saudi-Arabien militärische Unterstützung in Höhe von 500 Millionen US-Dollar zugesichert wird. Wie das Pentagon mitteilte, beinhaltet dieses Hilfspaket die kontinuierliche Bereitstellung einer großen Auswahl an Helikoptern. Obwohl dieser Deal zuerst dem Kongress präsentiert werden muss, dürfte er letztlich genehmigt werden.

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Das erneuerte Bündnis wirft Fragen auf, gerade weil Joe Biden bisher immer darauf gepocht hat, dass Menschenrechte der zentrale Bestandteil seiner Außenpolitik seien. (Ares Abasi)

Bereits bei seiner Anti-Migrationspolitik zeigte Biden, dass er seinem Vorgänger Trump nicht ganz unähnlich ist.

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