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Joe Biden
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Corona sei „das beste“, was Biden passiert sei, sagte die Beraterin. (Archivfoto)

USA

„Corona ist das Beste“, was Joe Biden passiert sei – Beraterin überrascht

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Die Corona-Pandemie hat die USA fest im Griff. Eine Beraterin von Joe Biden versucht, die positiven Aspekte der Krise zu beleuchten.

  • Inzwischen ist die Zahl an Corona-Toten in den USA auf 500.000 gestiegen.
  • Beraterin Anita Dunn relativiert die Bedeutung der Corona-Krise für Joe Biden im Wahlkampf 2020.
  • Biden-News: Alle Informationen rund um den 46. Präsidenten der USA finden Sie auf unsere Themenseite.

Washington D.C. – Seit einem Monat ist der neue US-Präsident Joe Biden im Amt. Er verspricht eine Politik, die sich gänzlich von der seines Vorgängers Donald Trump unterscheidet. Auch die Corona-Pandemie in den USA will Joe Biden grundsätzlich anders handhaben.

Eine Beraterin soll nun behauptet haben, dass die Corona-Pandemie das „Beste ist, was ihm je passieren konnte“, wie das in der kommenden Woche erscheinende Buch „Lucky: How Joe Biden Barely Won the Presidency“ enthüllt. Zuerst berichtete der „Guardian“ über das Zitat.

Joe Biden hält Ansprache zu 500.000 Corona-Toten in den USA

Joe Bidens Beraterin Anita Dunn soll die Worte in einem gänzlich privaten Kontext zu einer „Bekannten“ gesagt haben. Sie zielt auf den Umstand ab, dass Joe Bidens Vorgänger Donald Trump eine kontroverse Politik bezüglich der Pandemie betrieb und das Versprechen eines besseren Managements seitens Biden ihm während der US-Wahl 2020 in die Karten gespielt habe. Das Statement wirft einen Schatten auf die inzwischen mehr als 500.000 Corona-Toten in den USA. Die Autor:innen des Buches, Allen und Amie Parnes, schreiben dazu, dass der Kommentar von Dunn etwas sei, dass „Offizielle der Biden-Kampagne glaubten, aber niemals in der Öffentlichkeit zugeben wollten“. Anita Dunn hatte bereits für die Wahlkampagnen von Barack Obama in den Jahren 2008 und 2021 gearbeitet.

Erst am Montagabend hielt US-Präsident Joe Biden eine Ansprache vor dem Weißen Haus, dessen Treppen mit 500 Kerzen bestückt waren. „Heute markieren wir einen wahrlich düsteren, erschütternden Meilenstein – 500.000 Tote. Das sind mehr Amerikaner, die in einem Jahr an dieser Pandemie gestorben sind, als im Ersten Weltkrieg, im Zweiten Weltkrieg und im Vietnamkrieg zusammen“, sagte Biden. „Das sind mehr Leben, die von dem Virus genommen wurden, als in allen anderen Ländern der Welt.“

Joe Biden: Donald Trump verspottet US-Präsident für vorsichtiges Vorgehen

Anita Dunns Kommentar zeigt, was das dominierende Thema des US-Wahlkampfs 2020 war. Im Gegensatz zu Trump, der die Gefahr durch das Coronavirus lange herunterspielte, bot sich Biden als Krisenmanager mit einer durchdachteren Herangehensweise an die Bekämpfung der Pandemie an. Er selbst trug bei öffentlichen Auftritten stets eine Maske. Donald Trump kommentierte während des Wahlkampfs Bidens vorsichtiges Vorgehen mit den Worten: „Er versteckt sich in seinem Keller.“ (Marvin Ziegele)

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