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Gemeinsam mit anrufenden Kindern verfolgen Joe Biden und First Lady Jill Biden, wie der Weihnachtsmann um die Welt reist.
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Gemeinsam mit anrufenden Kindern verfolgen US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden, wie der Weihnachtsmann um die Welt reist.

„Let‘s go Brandon“

Anrufer beleidigt US-Präsident Joe Biden live im TV – und dieser stimmt ihm sogar zu

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
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Live im Fernsehen fällt der Code „Let‘s go Brandon“ zur Verunglimpfung von Joe Biden. Stimmt der Präsident zu oder hat er nicht bemerkt, dass er beleidigt wurde?

Washington, D.C. – An Heiligabend (24.12.2021) nahmen Joe Biden und seine Ehefrau Jill Biden in einer Telefonkonfererenz Anrufe von Kindern entgegen, die live mitverfolgten, wie der Weihnachtsmann um die Welt reist. Dafür hat das Luftverteidigungskommando der USA (Norad) eigens eine Internetseite bereitgestellt.

Ein erwachsener Anrufer hielt zunächst einen freundlichen Plausch mit dem Ehepaar im Weißen Haus – stellte sich allerdings als mutmaßlicher Fan von Donald Trump heraus und beleidigte den amtierenden Präsidenten live im Fernsehen.

Trump-Fan beleidigt Joe Biden live im TV – US-Präsident reagiert gelassen

Der Anrufer namens „Jared“ gab sich Joe Biden gegenüber als Vater von vier Kindern zu erkennen. Biden sprach kurz mit den Kindern, fragte sie, welche Geschenke sie sich zu Weihnachten wünschten und sagte ihnen, sie müssten vor Mitternacht im Bett sein. Der Präsident erwähnte auch, dass er und „Jared“ beide Söhne namens Hunter hätten. Zum Abschluss des Anrufs wünschte Biden „Jared“ ein „wunderbares Weihnachtsfest“. Dieser erwiderte: „Frohe Weihnachten und Let‘s go Brandon!“

Der Slogan „Let‘s go Brandon“ ist unter Anhänger:innen von Donald Trump der Code für eine Beleidigung Bidens und steht für die vulgäre Beschimpfung „Fuck Joe Biden“. Der Demokrat reagierte darauf ungerührt und sagte: „Let‘s go Brandon, ich stimme zu“. Es war unklar, ob der US-Präsident die Anspielung verstanden hatte oder nur locker reagieren wollte, aber seine Frau Jill Biden, die direkt neben ihm saß, kicherte unbehaglich und verdrehte die Augen.

Joe Biden: „Lets‘s go Brandon, ich stimme zu“

„Let‘s go Brandon“ hat seine Ursprünge in einem TV-Vorfall Anfang Oktober, als eine Journalistin des Senders NBC den Sieger eines Autorennens, Brandon Brown, interviewte. Während die Fans im Hintergrund klar vernehmlich „Fuck Joe Biden„ sangen, sagte die Reporterin, sie sängen „Let‘s Go Brandon“. In rechten Kreisen verbreitete sich der Satz wie ein Lauffeuer.

Der Weihnachtsmann-Tracker von Norad geht auf das Jahr 1955 zurück. Damals wurde in einer Zeitungsanzeige im US-Staat Colorado eine falsche Telefonnummer angegeben, um Kinder mit dem Weihnachtsmann zu verbinden. Statt beim Weihnachtsmann landeten sie in der Hotline des Luftverteidigungskommandos. Auch der US-Präsident und die First Lady reden an Heiligabend mit Kindern über das Fest den Weihnachtsmann. (lrg/afp)

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