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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un sei "unberechenbar", sagt Jimmy Carter. (Archiv)

Nordkorea-Konflikt

Jimmy Carter bietet sich als Vermittler an

Der ehemalige US-Präsident äußert sich besorgt über die angespannte Lage zwischen Nordkorea und den USA - und stellt sich für eine Vermittlungsmission zur Verfügung.

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat sich der gegenwärtigen US-Regierung für eine Vermittlungsmission nach Nordkorea angeboten. Der „New York Times“ vom Sonntag sagte der 93-Jährige, sollte er gefragt werden, werde er gehen. Sein Angebot habe er bereits dem Nationalen Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump, H.R. McMaster, unterbreitet, sagte der US-Demokrat, der von 1977 bis 1981 Präsident war.

Carter war bereits 1994 nach Nordkorea gereist und hatte geholfen, eine drohende militärische Eskalation mit den USA abzuwenden. Über die jetzige angespannte Lage zwischen beiden Staaten äußerte sich Carter in dem Zeitungsinterview „besorgt“. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un sei „unberechenbar“, und es sei zu befürchten, dass er zu einem Erstschlag greifen könnte.

Nordkoreas atomares Waffenarsenal sei mittlerweile so weit entwickelt, dass es die koreanische Halbinsel, Japan, US-Außengebiete im Pazifik und „vielleicht sogar unser Festland“ zerstören könne, warnte der Friedensnobelpreisträger. (afp)

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