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Trump-Schwiegersohn und Berater Jared Kushner bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.
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Trump-Schwiegersohn und Berater Jared Kushner bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

US-Politik

Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner über Corona in den USA: „Im Juni sind wir alle tot“

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Ein Buch enthüllt Details zum Umgang der US-Regierung mit der Corona-Pandemie. Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner soll die Nerven verloren haben.

Washington D.C. – In vielen Büchern, die in den letzten Monaten über die Regierung von Donald Trump erschienen sind, steht die Kritik an der Politik des abgewählten Ex-Präsidenten, seiner Minister und Berater im Vordergrund. So auch in der für Ende Juni angekündigten Neuerscheinung der Washington-Post-Journalistin Yasmeen Abutaleb und ihres Kollegen Damian Paletta.

Sie beschreiben in ihrem auf über 150 Interviews mit Mitarbeiter:innen der Trump-Regierung und des US-Gesundheitsministeriums basierenden Enthüllungsbuch auch einen Moment, in dem Trumps Schwiegersohn und ausgewählter Corona-Stratege Jared Kushner für einen Moment die Nerven verloren haben soll, wie die Washington Post, der das Buch bereits vorliegt, berichtete.

„Im Juni sind wir alle tot“, zitieren Abutaleb und Paletta einen Ausbruch Kushners, der sich laut Washington Post im März 2020 im Beisein von Robert Kadlek, einem damals hochrangigen Krisenexperten der US-Gesundheitsexperten, abgespielt haben soll. Dem Ausbruch vorausgegangen war die Meldung Kadleks an Kushner, dass eine geplante Bestellung von 600 Millionen Schutzmasken gegen Corona nicht vor Juni geliefert werden könne.

Jared Kushner plant Buch über Trump-Regierung: „Endgültige, gründliche Erzählung“

Kushner soll Kadlek daraufhin als „verdammten Idioten“ bezeichnet und einen Stift gegen die Wand gefeuert haben. Ein weiterer Bericht aus dem Buch von Abutaleb und Paletta dreht sich um die Aussage eines Insiders, dass Trump eine Quarantäne auf dem Marine-Stützpunkt in Guantánamo auf Kuba für in Asien an Corona erkrankte Landsleute erwogen haben soll.

Solchen Berichten will sich Jared Kushner nun selbst entgegenstellen. So hat er vergangene Woche bekannt gegeben, dass er einen Buchvertrag für den „ultimativen“ Insider-Report aus Trumps Weißem Haus unterzeichnet hätte. Das Kushner-Buch wird 2022 im Verlag Broadside Books, einer konservativen Marke des Verlagshauses HarperCollins erscheinen.

Kushners Darstellung werde „die endgültige, gründliche Erzählung der Regierungsarbeit der Trump-Administration werden“ und die „Wahrheit über die Geschehnisse hinter geschlossenen Türen“ beinhalten, schreibt der Verlag in seiner Ankündigung laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Neue Buchprojekte von Trump und Ex-Vizepräsident Mike Pence: Verlagshäuser sind zögerlich

Währenddessen berichtet die US-amerikanische Zeitung Politico, dass auch Trump selbst ein neues Buch („das größte Buch von allen“) plane, allerdings Schwierigkeiten habe, einen Verlag zu finden. Recherchen der Zeitung zufolge plane derzeit keines der fünf größten Verlagshäuser der USA eine Neuerscheinung aus der Feder Trumps, ein Branchensprecher wird sogar mit der Einschätzung zitiert, dass es schwierig würde, von Trump „eine Darstellung in Buchform zu bekommen, die alle Fakten richtig wiedergeben würde“.

In einer Stellungnahme Politico gegenüber widerspricht Donald Trump und sagt, dass „zwei der größten und namhaftesten Verlage Angebote gemacht haben, welche ich abgelehnt habe”. Welche Verlagshäuser das waren, verriet der Ex-Präsident Politico nicht.

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Auch Trumps Ex-Vizepräsident Mike Pence habe laut des Politico-Berichts kürzlich einen Buchvertrag unterzeichnet, für zwei Bände, die beim US-Verlag Simon & Schuster erscheinen sollen. Daraufhin hätten Mitarbeiter des Unternehmens sowie mehrere namhafte Autoren des Verlags eine Petition gestartet, in der sie Simon & Schuster die Unterstützung scheinheiligen Handelns vorwerfen. (Sandra Kathe)

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