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Japans Ministerpräsident Shinzo Abe während einer Truppeninspektion in Asaka.

Militär

Japan plant Rekordausgaben für Verteidigung

Angesichts der Aufrüstung des Nachbarn Chinas stockt Japan seine Militärausgaben massiv auf - trotz hoher Staatsverschuldung.

Trotz der hohen Staatsverschuldung stockt Japan seine Militärausgaben auf Rekordhöhe auf.

Die Regierung des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe billigte einen Etatentwurf im Volumen von 5,26 Billionen Yen (41 Milliarden Euro) für den Verteidigungshaushalt im kommenden Fiskaljahr, das am 1. April beginnt, wie Medien meldeten. Damit sollen unter anderem erhöhte Ausgaben für ein Raketenabwehrsystem sowie Kampfflugzeuge der Schutzmacht USA finanziert werden. Japan will angesichts der Aufrüstung des Nachbarn Chinas zudem ein für Helikopter ausgelegtes Schiff zum Flugzeugträger umbauen.

Mit Blick auf das militärische Machtstreben der Volksrepublik sowie der Bedrohung durch Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm stockt Japan ungeachtet der Staatsverschuldung von über 230 Prozent des Bruttoinlandsprodukts seine eigenen Verteidigungsausgaben seit nunmehr sieben Jahren in Folge auf.

Um diese Ausgaben sowie die ebenfalls steigenden Sozialkosten angesichts der rapiden Überalterung der Gesellschaft zu finanzieren, beschloss die Regierung für das kommende Haushalt einen Staatsetat in Rekordhöhe von insgesamt rund 101,5 Billionen Yen (790 Milliarden Euro). Medienberichten zufolge soll er im Januar dem Parlament zur Verabschiedung vorgelegt werden. (dpa)

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