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30 Jahre Mauerfall: Gedanken eines '92ers
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30 Jahre sind mittlerweile seit dem Mauerfall ins Land gezogen.

Meinung

30 Jahre Mauerfall: Gedanken eines '92ers

Am 9. November 1989 fiel die Mauer. Was fühlt ein Mensch, der nach der Wiedervereinigung geboren wurde?

30 Jahre sind mittlerweile vergangen. Am 9. November 1989 fiel die Mauer. Ein Jahr später war Deutschland wiedervereint. Doch was bedeutet der Mauerfall für einen Menschen, der nach der Wiedervereinigung geboren wurde?

Ich selbst bin 1992 auf die Welt gekommen. Also drei Jahre nach dem Mauerfall. Die DDR ist mir nur aus Geschichtsbüchern bekannt, bis auf einen Besuch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Das, was als Ostdeutschland bezeichnet wird, kenne ich nicht. Als ich das erste Mal in Ostberlin oder in Chemnitz war, hatte ich das Gefühl in Deutschland zu sein. Und nicht im "Osten". Deutschland in "West- und Ostdeutschland" zu unterteilen, finde ich absurd. Wer spricht denn, wenn von Bayern und Hamburg die Rede ist, vergleichend von "Süd- und Norddeutschland?" Für mich existiert nur das vereinte Deutschland.

30 Jahre Mauerfall: Wie es wirklich war im sogenannten Sozialismus - das scheint ziemlich unvermittelbar

Dennoch freue ich mich für jeden Menschen, der den Mauerfall und die Wiedervereinigung erlebt hat. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich im wiedervereinten Deutschland aufwachsen konnte. So hat der Mauerfall auch für einen '92er wie mich eine enorme Bedeutung.

Von Moritz Serif

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