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Donald Trumps Tochter

Ivanka Trump kandidiert nicht für den Senat – War alles nur ein Spiel?

  • Lukas Rogalla
    vonLukas Rogalla
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Die Demokraten in Florida müssen ihre Hoffnung wohl aufgeben, dass Ivanka Trump Senator Marco Rubio Konkurrenz macht. Eine Kandidatur erwägt sie nicht. 

  • Ivanka Trump und ihr Vater Donald Trump ziehen nach Florida, in den Südosten der USA.
  • In Florida wird Ivanka Trump allerdings nicht, wie teilweise spekuliert, Senator Marco Rubio herausfordern.
  • Trump-News: Alle Neuigkeiten zum Ex-Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und seiner Familie auf unserer Themenseite.

Update vom Donnerstag, 18.02.2021, 19:10: Die Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump will nicht in Florida für den Senat kandidieren. Das berichtete die New York Times unter Berufung auf Vertraute der Trump-Tochter sowie einen Berater des derzeitigen Senators von Florida, Marco Rubio.

Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Ivanka Trump in Florida kandidieren will, wo sie inzwischen mit ihrer Familie lebt. Damit hätte sie bei den Vorwahlen den Republikaner Marco Rubio herausfordern müssen. Von den Demokrat:innen in Florida wäre das begrüßt worden, weil sie sich dadurch bessere Chancen ausrechneten.

Ivanka Trump – niemals ernsthafte Absichten zu kandidieren?

Diese Hoffnung müssen sie jetzt aber wohl aufgeben: „Marco hat vor ein paar Wochen mit Ivanka gesprochen“, sagte Nick Iacovella, ein Sprecher von Marco Rubio der „New York Times“. „Ivanka hat Marco ihre Unterstützung für seine Wiederwahl angeboten. Sie hatten ein tolles Gespräch“, sagte Iacovella. Eine Person, die Ivanka Trump nahesteht, habe außerdem bestätigt, dass sie es niemals ernsthaft in Betracht gezogen hatte, für den Senat zu kandidieren.

Ivanka Trump wird nicht für den Senat kandidieren. (Archivfoto)

Ivanka Trump im Senat? – Demokraten erhoffen sich bessere Chancen in Florida

Update vom Samstag, 30.01.2021, 8.55 Uhr: Die Demokraten überlegen, wie sie Senator Marco Rubio bei den Zwischenwahlen 2022 besiegen können. Der Republikaner aus Florida wird von der Demokratischen Partei regelrecht verabscheut, berichtet „Politico“. Seine Zustimmungsrate im „Sunshine State“ liegt bei unter 50 Prozent. Viel Hoffnung, Rubio zu besiegen, haben sie trotzdem nicht. Deshalb feile man heimlich an einem neuen Plan: Für die bestmögliche Chance, die Wahl zu gewinnen, soll Ivanka Trump als Senatorin kandidieren.

Kandidiert Ivanka Trump in Florida? Tochter von Donald Trump könnte Senator Marco Rubio herausfordern

„Der X-Faktor ist Ivanka. Wenn es sie ist, ist er [Marco Rubio] erledigt. Es ist vorbei“, glaubt der langjährige republikanische Stratege und Trump-Kritiker Rick Wilson. „Ivanka trägt das Trump-Kennzeichen und es ist immer noch Trumps Partei. Marco Rubio, der Schönwetter-Trump-Vertraute, wird in republikanischen Vorwahlen als schlimmster Alptraum der Geschichte eingehen.“ Dessen Berater glauben jedoch nicht, dass sich Ivanka Trump zur Wahl stellen wird. Von verbalen Attacken gegen die Ex-Präsidententochter sah man bislang ab.

„Die größte Schwachstelle des Senators ist auf seiner rechten Seite“, behauptet Marc Caputo von „Politico“. Dies habe man bei den Präsidentschaftsvorwahlen 2016 sehen können, als er von Donald Trump „zerstört“ wurde. Zumindest erhoffen sich die Demokraten eine ernsthafte Herausforderung für Marco Rubio, um anschließend gegen einen, aus den Vorwahlen angeschlagenen Kandidaten ins Rennen gehen zu können.

Ivanka Trump

Donald Trump nimmt Abschied aus dem Weißen Haus: Ivanka Trump zu Tränen gerührt

Update vom Freitag, 22. Januar 2021, 13.15 Uhr: Während der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten hielt Donald Trump am Mittwoch (20.01.2021) auf seiner eigenen Abschiedszeremonie noch eine letzte Rede. Auf dem Militärflughafen Andrews in der Nähe der Hauptstadt Washington D.C. sprach er zu seinen Anhänger:innen, bevor er ein letztes Mal in die Präsidenten-Maschine Air Force One stieg. Seine Tochter Ivanka Trump, die bei der Zeremonie in der ersten Reihe stand, soll einem Bericht der Zeitung „The New Zealand Herald“ zufolge dermaßen bewegt gewesen sein, dass sie Tränen in den Augen hatte.

Während Donald Trump seinen Abschied aus Washington D.C. mit zahlreichen Begnadigungen garnierte, hatte seine jüngste Tochter Tiffany Trump die Gelegenheit genutzt, um eine private Nachricht zu verkünden. Mit einem Foto in einem Säulengang des Weißen Hauses aufgenommen verkündete die 27-jährige Sängerin die Verlobung mit dem 23-jährigen Geschäftsmann Michael Boulos.

Ivanka Trump verabschiedet sich mit Selbstlob – Ihr Bruder Donald Jr. tritt gegen Joe Biden nach

Update vom 20. Januar 2021, 21.55 Uhr: Nachdem ihr Vater Donald Trump bereits seine Sachen gepackt hat und Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wurde, hat sich Ivanka Trump noch einmal zu Wort gemeldet. Die älteste Tochter Trumps war in den vergangenen vier Jahren als Beraterin ihres Vaters im Weißen Haus tätig gewesen.

In einer Nachricht, die sie auf Twitter und Instagram veröffentlichte, lobt Ivanka Trump ihre eigene Arbeit. Stolz sei sie auf alles, was sie erreicht habe. „Ich kam nach Washington, um für die Familien Amerikas zu kämpfen und ich gehe mit dem Gefühl, das getan zu haben“, so Ivanka in ihrem Schreiben.

Die Tochter von Donald Trump, Ivanka Trump, drängt ins Rampenlicht. (Archivfoto)

Dem neuen Präsidenten, Joe Biden, wünscht Ivanka Trump „Mut und Stärke“. Nicht ganz so edel verabschiedet sich dagegen ihr älterer Bruder, Donald Trump Jr., aus dem Rampenlicht. Statt Glückwünsche für Biden und Kamala Harris verglich der älteste Sohn des Ex-Präsidenten das neue Staatsoberhaupt mit „Onkel Scar“, dem bösen Löwen aus dem Disney Klassiker „König der Löwen“.

Ivanka Trump bastelt an ihrer politischen Karriere nach der Amtszeit ihres Vaters Donald

Erstmeldung vom 18. Januar 2021: Miami – Mit den Ausschreitungen in Washington D.C. hat sich Donald Trump nicht nur äußerst unrühmlich aus dem Amt verabschiedet, er könnte auch Steine in den Weg seiner Familie gelegt haben. Gleich drei Angehörige streben eine Zukunft in der Politik an. Neben Lara, der Ehefrau von Präsidentensohn Eric Trump, die eine Kandidatur für den Senat in North Carolina erwägt, und Donald Trump Junior, dessen genaue Pläne noch unklar sind, wird viel über eine mögliche Karriere von Ivanka Trump spekuliert.

Ivanka Trump und ihren Ehemann Jared Kushner zieht es nach der Amtszeit von Donald Trump nach Florida, wo sie ein Grundstück für 30 Millionen Dollar erworben haben. Wie „Politico“ berichtet, scheint an den Spekulationen über eine mögliche Kandidatur im „Sunshine State“ tatsächlich etwas dran zu sein. Die ehemals registrierte Demokratin hat sich seit der Kandidatur ihres Vaters zur stolz konservativen Anhängerin der MAGA-Koalition entwickelt.

Kandidatur in Florida? Jared Kushner wirbt für Ehefrau Ivanka Trump

Hinter den Kulissen soll Jared Kushner „zielstrebig daran arbeiten, die ‚politische Karriere‘ seiner Frau zu beschützen und zu fördern“. Laut zwei Spendensammlern in der Republikanischen Partei habe Tom Barrack, Großspender und Trump-Vertrauter, Druck auf weitere Finanzierer der „GOP“ ausgeübt, um Ivanka Trump irgendwie in das Senats-Rennen [gegen Marco Rubio] zu locken und eine Kandidatur zu realisieren.

„Er ruft Leute an und versucht ihnen auszurichten, dass Rubio schrecklich und wertlos ist und wahrscheinlich verliert, dass Ivanka kommt und wir uns alle zusammenschließen und unsere Unterstützung zusichern sollten, damit sie kandidiert“, sagte einer der Spendensammler.

Zieht es Ivanka Trump in die Politik?

Ein Vertrauter von Tom Barrack habe diese Anrufe jedoch dementiert. Eine Person, die Donald Trump nahesteht, habe zudem behauptet, dass Ivanka Trump überhaupt kein Interesse an einer Kandidatur habe. Trump-Berater, wie Jason Miller, werfen ihr vermeintliches Potenzial jedoch immer wieder auf: „Ivanka ist nur in die Politik gegangen, um ihren Vater und seine Agenda zu unterstützen. Aber jetzt wird klar, dass Ivanka selbst eine politische Kraft ist.“ Im vergangenen Wahlkampf hatte sie Donald Trump und die republikanischen Kandidat:innen in Georgia deutlich häufiger unterstützt als zuvor.

Ivanka Trump zieht nach Florida: Politische Karriere in Aussicht

Selbst Trumps Ex-Berater Steve Bannon macht sich für eine politische Karriere von Ivanka Trump stark. Wenn sie nicht nur eine Assistentin des Präsidenten bleiben möchte, sollte sie sich sofort bewerben und für den Senat und die Vorwahlen gegen Marco Rubio kandidieren, so Bannon in einem Podcast, der kürzlich erschien.

In Florida gilt der Sitz von Marco Rubio allerdings als stabil. Über eine Kandidatur von Ivanka Trump zeigt man sich eher verwundert: „Wir haben über Ivanka nichts Schlechtes zu sagen“, teilte ein Berater von Rubio mit. „Er wird sich in seinem Rennen aufstellen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich kandidieren will? Sie ist gerade erst mit ihrer Arbeit im Weißen Haus fertiggeworden und hat drei kleine Kinder. Und jetzt will sie nach Florida ziehen und in den republikanischen Vorwahlen gegen Marco Rubio antreten?“

Florida: Kandidiert Ivanka Trump für den Senat?

Bis sich Ivanka Trump über eine Kandidatur Gedanken gemacht hat, wird noch Zeit vergehen. Erwartet wird, dass sie zunächst eine Auszeit nimmt und versucht, den Schaden zu lindern, der dem Namen Trump mit den Ausschreitungen im Kapitol zugefügt wurde. „Ihre Marke wurde zweifellos beschmutzt und es ist ein Fleck, den wir nie wieder entfernen können“, sagte ein Stratege der Republikaner. Dennoch werde der Name Trump im republikanischen Umfeld dominant bleiben. „Die Devise lautet, eine Vorwahl zu gewinnen und jemand mit dem Namen Trump könnte sie gewinnen.“

Eine weitere Quelle aus der Republikanischen Partei meint, dass Ivanka Trump nicht allzu sehr an Kundgebungen und Wahlkampf-Auftritten, die mit einer Kandidatur verbunden sind, interessiert sei. Lara Trump hingegen, die Schwiegertochter des Präsidenten, sei für eine Kandidatur bereits jetzt bereit. (Lukas Rogalla)

Rubriklistenbild: © Stefani Reynolds - Pool Via Cnp via www.imago-images.de

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