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Ambitionen der Präsidententochter

Ivanka Trump will nach Florida ziehen ‒ und könnte dort ihre politische Karriere starten

  • vonMirko Schmid
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Ivanka Trump, Tochter und Top-Beraterin des abgewählten Präsidenten Donald Trump, werden starke politische Ambitionen nachgesagt. In Florida könnte sie ihre Polit-Karriere beginnen.

  • Ivanka Trump gilt als wichtigste politische Beraterin ihres Vaters Donald Trump.
  • Der Tochter des US-Präsidenten werden eigene politische Ambitionen nachgesagt.
  • Alles rund um den Präsidenten der USA und seine Familie finden Sie in den Trump News.

Washington D.C. - Noch ist Ivanka Trump die wichtigste Beraterin ihres Vaters Donald Trump. Wenn der abgewählte US-Präsident seinen Schreibtisch im Oval Office am 20. Januar räumt, endet auch ihre Zeit im Weißen Haus. Bisher unbestätigten US-amerikanischen Medienberichten zufolge soll ihre Karriere in der Politik allerdings nicht mit dem Umzug nach Florida, wo sie und ihr Mann Jared Kushner ein Grundstück auf der Reicheninsel Indian Creek Village vor Miami gekauft haben, enden. Im Gegenteil: Laut Angaben des Magazins „Business Insider“ könnte Ivanka Trumps politische Laufbahn im Sonnenstaat an der Ostküste der USA dann erst so richtig Fahrt aufnehmen.

Ivanka Trump könnte schon in zwei Jahren für den US-Senat kandidieren.

Ivanka Trump könnte in Florida für den US-Senat kandidieren

Denn bereits in zwei Jahren steht der derzeit von dem Republikaner Marco Rubio gehaltene Sitz für den US-Senat zur Wahl. Marco Rubio soll zwar eine Wiederwahlkampagne planen, doch wäre es durchaus möglich, dass er für Ivanka Trump zur Seite treten würde. Grund dafür könnte die Vorwahl 2016 sein. Im Vorfeld des Präsidentschaftswahlkampfes unterlag Rubio Donald Trump in der Vorausscheidung der republikanischen Kandidaten in Florida deutlich. Er könnte versucht sein, sich eine weitere Niederlage gegen ein Mitglied der Familie Trump zu ersparen und mit der Unterstützung der Trumps beispielsweise Gouverneur Ron DeSantis, ebenfalls ein Republikaner, herausfordern.

Bedingung für eine Kandidatur für den US-Senat in Florida wäre jedoch eine Zeit von mindestens zwei Jahren, in denen Ivanka Trump ihren Hauptwohnsitz im Bundesstaat am Atlantischen Ozean hat. Und so befeuert es die Spekulationen, dass sich die Trump-Tochter gemeinsam mit ihrem Ehemann Jared Kushner schon zeitnah auf der Insel vor Miami niederlassen möchte. Zunächst war darüber spekuliert worden, dass sich das in den USA Jivanka“ getaufte Paar wie vor der Zeit im Weißen Haus in der High Society von New York City tummeln könnte, doch diesen Plan sollen beide verworfen haben, nachdem ihnen eine Welle der Ablehnung aus der traditionell den Demokraten zugewandten Metropole entgegengerollt war.

Ivanka Trump und Jared Kushner wollen sich In Florida niederlassen

Lysandra Ohrstom, eine Kindheitsfreundin von Ivanka Trump, die sich inzwischen wie so viele von der Präsidententochter abgewandt hat, schreibt in einem Artikel in der „Vanity Fair“: „Ich erwarte, dass Ivanka stattdessen eine sanfte Landung in Palm Beach findet, wo die meisten Missetaten vergeben werden, wenn Sie genug Geld haben“. Darauf scheint auch Ivankas Vater Donald Trump zu bauen, der plant, sich nur unweit von Miami in seinem Golfresort in Mar-a-Lago niederzulassen.

Allerdings schwebt eine bedrohliche Wolke über den politischen Ambitionen von Ivanka Trump, der nachgesagt wird, ihrem Vater eines Tages als Präsidentin nachfolgen zu wollen. Denn genau wie Donald Trump steht die derzeitige Politberaterin im Fokus der US-Justiz. In Washington D.C. wird wegen einer möglichen Bereicherung der Trump Organisation aus öffentlichen Geldern auf Anweisung von Ivanka Trump ermittelt. Darüber hinaus sollen die Finanzbehörden der USA gemeinsam mit der Bundesstaatsanwaltschaft von New York City bereits Ermittlungen wegen möglicher Steuervergehen gegen die dreifache Mutter im Anschlag haben.

Name, AlterIvanka Trump (39)
EhepartnerJared Kushner
KinderArabella Rose (9)
Joseph Frederick (7)
Theodore James (4)

Eine mögliche Verurteilung könnte der politischen Karriere von Ivanka Trump im Wege stehen

Sollte Ivanka Trump tatsächlich verurteilt werden, würde das ihre politischen Pläne jäh ausbremsen. Sollte sie nämlich zu einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt werden, verlöre sie in Florida sowohl das aktive als auch das passive Wahlrecht. Das heißt, dass Trump im Anschluss an eine Haftstrafe mindestens dieser Länge lebenslänglich in Florida weder wählen noch selbst kandidieren dürfte. Ein Schlupfloch gibt es hier dennoch: Per Gerichtsbeschluss oder verfügt durch den Gouverneur kann das Wahlrecht erneuert werden. Angesichts der derzeitigen Stellung der Trumps in der Partei der Republikaner wäre es durchaus denkbar, dass ein republikanischer Gouverneur nicht umhin käme, diesem Wunsch zu entsprechen.

Doch nicht nur Ivanka Trump hat politische Pläne. Ihrem Bruder Donald Trump Jr. wird nachgesagt, ein Auge auf das Gouverneursamt in Montana geworfen zu haben. Ihre Schwägerin Lara Trump, Ehefrau von Eric Trump, soll in North Carolina für den US-Senat kandidieren wollen. Newsweek-Kolumnist Seth Abramson befürchtet, dass die Republikaner bis 2024 zur „Trump-Partei“ werden könnten. Auf Twitter schreibt der auch für CNN tätige Journalist: „Das ist ein ständiges Bemühen darum, eine autokratische Dynastie aufzubauen und Amerika zu beenden.“ (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © Alessandro Della Valle/dpa

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