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WM in Katar: Ivanka Trump und Jared Kushner kuscheln mit den Scheichs

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Von: Niklas Kirk

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Ivanka Trump sucht auch während der WM in Katar die Nähe der machthabenden Scheichs. (Archivbild)
Ivanka Trump sucht auch während der WM in Katar die Nähe der machthabenden Scheichs. (Archivbild) © KARIM SAHIB/AFP

Der WM-Besuch des Ehepaars Seite an Seite mit katarischen Spitzenpolitikern und Unternehmern sorgt für mitunter kritische Reaktionen.

Frankfurt – Ivanka Trump und Jared Kushner haben ihre Reise durch den Nahen Osten mit einem Zwischenstopp bei der WM in Katar fortgesetzt, um sich zwei WM-Spiele anzusehen.

Die ehemalige „First Daughter“ (41), besuchte unter anderem am Freitagabend (25. November) mit ihrem Mann und ihren Söhnen das Spiel Brasilien gegen Serbien im Lusail-Stadion. Das berichtete die britische Daily Mail. Kurz darauf war Familie Trump/Kushner auch beim Spiel Frankreichs gegen Dänemark zu Gast. Die Familie aus den USA ließ es sich nicht nehmen, Frankreichs Superstar Kylian Mbappé zu treffen. Ivankas Kinder trugen dabei Trikots von Paris Saint-Germain, dem Heimatklub Mbappés, der seit 2012 der katarischen Investorengruppe „Qatar Sports Investments“ gehört.

Ivanka Trump und Jared Kushner treffen Politiker aus Katar

Ivanka Trump und Kushner, der als Nahost-Berater für Donald Trump, während dessen Präsidentschaft tätig war, trafen in Katar außerdem etliche Politiker und Unternehmer, die ihnen aus der Präsidentschaft von Ivanka Trumps Vater bekannt sind. So sah man Kushner unter anderem im Gespräch mit dem katarischen Premierminister Khalid bin Al-Thani. Unter der Trump-Administration war die Kooperation zwischen Katar und den USA weiter intensiviert worden. Unter den Gästen, die mit dem Paar zusammensaßen, war auch Nasser Al-Khelaifi, Multimilliardär und Präsident von Paris Saint-Germain.

Dass sich die Parteien nochmals auf politischem Terrain begegnen, ist indessen ungewiss. Wie die Daily Mail weiter berichtet, gab die 41-jährige letzte Woche offiziell bekannt, dass sie sich nicht an der Präsidentschaftskampagne ihres Vaters beteiligen werde und sich stattdessen auf ihre Familie konzentrieren wolle. Fraglich bleibt, ob im Falle einer Wiederwahl Trumps einflussreiche Posten abermals an Familienangehörige vergeben werden.

Ivanka Trump und Jared Kushner in Katar - geteilte Meinungen im Netz

„Ich werde meinen Vater zwar immer lieben und unterstützen, aber in Zukunft werde ich dies außerhalb der politischen Arena tun.“ fügte Trump ihrer Erklärung hinzu.

In den sozialen Medien waren die Meinungen über Ivanka Trumps Anwesenheit bei der Weltmeisterschaft in Katar geteilt. Wie das US-Wochenmagazin Newsweek berichtet, lobten manche ihren Einsatz dafür, „Grenzen zu überwinden“. Andere stellen ihre Unterstützung für ein Turnier in einem Land infrage, in dem beim Bau der Fußballstadien Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung waren. (nki)

Unterdessen befürchten Unterstützende der Proteste im Iran, das Regime könne sich die jüngsten sportlichen Erfolge zu eigen machen.

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