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Ivanka Trump und Jared Kushner vor dem Weißen Haus
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Jared Kushner und Ivanka Trump vor dem Weißen Haus in Washington.

US-Republikaner

Ivanka Trump und Jared Kushner: Jobs in neuer „America First“-Organisation

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Donald Trump ist nicht mehr im Weißen Haus. Das heißt jedoch nicht, dass seine „America First“-Politik tot ist. Nun hat sich eine neue Pro-Trump-Organisation gegründet.

Washington – „America First“, dies ist und bleibt das Motto von Ex-US-Präsident Donald Trump. Noch immer steht der Großteil der Republikaner hinter Trump und unterstützt seine Politik. Manche sprechen sogar von einer möglichen Kandidatur Donald Trumps für die Präsidentschaft 2024.

Um die rechtskonservative, isolationistische und teils auch rassistische Politik Donald Trumps zu unterstützen, haben ehemalige prominente Angestellte aus seiner Zeit im Weißen Haus nun eine neue Organisation gegründet: das „America First Policy Institute“. Dies berichtete zuerst die US-Website Axios.

Neue „America First“-Organisation will Donald Trump den Rücken stärken

Die Präsidentin und CEO der neuen Organisation wird Brooke Rollins sein, die während Trumps Amtszeit den Innenpolitischen Rat geleitet hatte. Zuvor war sie für einen konservativen Think Tank tätig. Zweite im Bunde ist Linda McMahon, ehemals Mitglied in Donald Trumps Kabinett als Vorsitzende des Rates für kleine Unternehmen und Frau von „World Wrestling Entertainment“-Inhaber Vince McMahon. Ebenfalls mit an Bord ist Larry Ludlow, zuvor Donald Trumps Berater in wirtschaftlichen Fragen. Ludlow ist auch als langjährige TV-Persönlichkeit bekannt, unter anderem für Trumps Lieblingssender Fox News.

Brooke Rollins (Rechts) will mit ihrer neuen Organisation Donald Trumps „America First“-Politik weiterführen.

Laut den Informationen von Axios befindet sich das Institut seit Dezember in Planung. Der Hauptsitz soll in Washington, in Sichtweite des Kapitols, angesiedelt sein. Für das erste Jahr ist ein Budget in Höhe von 20 Millionen US-Dollar eingeplant, um Trumps populistische Politik zu fördern. Für das zweite Jahr rechnet die Organisation bereits mit 40 Millionen Dollar.

Donald Trump: Volle Unterstützung für die neue „America First“-Organisation

Auch sonst sind in der 35 Personen starken Organisation bekannte Namen aus der rechtskonservativen Szene der USA vertreten. So soll Donald Trumps früherer Sekretär für Energie, Rick Perry, die Abteilung für Energie leiten. Laut Insider-Informationen von Axios sollen Donald Trumps Lieblingstochter Ivanka Trump und ihr Mann Jared Kushner als inoffizielle Berater der Organisation tätig sein.

Donald Trump

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Themenseite Trump-News.

Donald Trump selbst sagte laut CNN am Dienstag, dass die Mitglieder der Gruppe seine volle Unterstützung genießen würden. Nicht nur um die „historischen Errungenschaften meiner Amtszeit zu erhalten, sondern auch um die America First-Agenda in die Zukunft zu tragen.“ Offenbar hatten sich Mitglieder der Führungsriege des neuen Institutes am Donnerstag (9.4.2021) mit Trump selbst in seinem Hotel in Mar-a-Lago getroffen.

„America First“: Republikaner stellen sich nicht gegen Donald Trump

Zwar sind seit dem Ende von Donald Trumps Amtszeit im Januar eine Reihe rechter Organisationen entstanden, die Trumps rechte Politik fortführen wollen. Nicht alle stehen mit dem Ex-Präsidenten auf gutem Fuß. Doch das „America First Policy Institute“ ist die mit Abstand größte neue Organisation.

Das wichtigste Ziel der neuen Organisation werde sein, so mutmaßt CNN, den neuen Präsidenten Joe Biden anzugreifen, die republikanischen Verbündeten auf Linie zu halten und mit anderen konservativen Think Tanks zu konkurrieren. Doch kaum eine dieser Organisationen stellt Trumps Schlüsselstellung in der republikanischen Partei tatsächlich infrage. (als)

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