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Ivanka Trump mit ihrem Bruder Donald Jr. bei der Amtseinführung ihres Vaters. (Archivbild)
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Ivanka Trump mit ihrem Bruder Donald Jr. bei der Amtseinführung ihres Vaters. (Archivbild)

Ermittlungen gegen die Trumps

Donald Trumps Lieblingstocher: Ivanka Trump soll unter Eid gelogen haben

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Neue Dokumente lassen vermuten, dass Ivanka Trump bezüglich ihrer Rolle bei der Amtseinführung ihres Vaters Donald 2017 nicht die ganze Wahrheit erzählt hat.

USA - Es ist nicht das erste Mal, dass ein Trump der Lüge bezichtigt wird. Familienoberhaupt Donald Trump galt den US-Medien als notorischer Lügner. Die Washington Post brandmarkte ihn als den Lügenbold Nummer eins, den „Oberlügner“ quasi (Liar-in-Chief in Anlehnung an Commander-in-Chief, den Oberbefehlshaber), und überschüttete ihn in ihrem Faktencheck mit „Pinocchios“ wie keinen zuvor. Auch sein ältester Sohn Donald Trump Jr. wurde bereits im Zeugenstand beim Lügen erwischt.

Nun also Ivanka Trump. Dokumente, die dem US-Nachrichtenportal Mother Jones vorliegen, legen nahe, dass Donalds Lieblingstochter es auch nicht so ganz mit der Wahrheit hält. Im vergangenen Dezember behauptete Ivanka Trump während einer Anhörung, nicht in die Planung der Amtseinführung ihres Vaters Donald Trump verwickelt gewesen zu sein. „Ich war nicht wirklich beteiligt“, so Ivanka laut den Protokollen ihrer Aussage. Vorgeladen wurde die 39 Jahre alte Mutter dreier Kinder von der Staatsanwaltschaft in Washington DC.

Ivanka Trump: Ermittlungen wegen der Amtseinführung ihres Vaters

Die hatte Ermittlungen begonnen, um dem Verdacht nachzugehen, dass die Trumps sich an der Amtseinführung des 45. Präsidenten der USA, Donald Trump persönlich, bereichert hätten. Sie sollen das staatliche Komitee zur Amtseinführung übernommen haben, um so öffentliche Gelder in ihr Familienunternehmen zu schleusen.

Zimmer und Konferenzräume im Trump Hotel in der Hauptstadt seien zu maßlos überteuerten Preisen an das Komitee vermietet worden sein. Außerdem soll mit Geld des Komitees eine Privatparty für die Trumps veranstaltet worden sein. Die Party alleine soll mehrere hunderttausend Dollar gekostet haben.

Unter Eid musste Ivanka Trump in diesem Zusammenhang am 1. Dezember 2017 aussagen. Wie erwähnt gab sie zu Protokoll, nicht in die Planung der Amtseinführung verwickelt gewesen zu sein. „Wenn mein Vater oder jemand anderes mich nach meiner Meinung fragte, dann habe ich sie gegeben“, so Ivanka Trump. Das sei es mit ihrer Beteiligung aber auch gewesen. Diese Aussage machte Ivanka Trump unter dem Eid die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit, zu sagen.

Donald Trumps Tochter: Ivanka Trump weiß von nichts

Doch das war anscheinend gelogen. Zahlreiche Dokumente und Zeugenaussagen, zusammengetragen von Mother Jones, legen nahe, dass Donald Trumps Tochter eben doch in die Planung der Feierlichkeiten eingebunden war. Eine Reihe von Emails beweisen demnach, dass Ivanka Trump mindestens einen der zahlreichen Events persönlich geplant hatte.

Die E-Mails hat das Nachrichtenportal nach eigenen Angaben von Stephanie Winston Wolkoff erhalten, ehemalige rechte Hand und beste Freundin von Melania Trump. Winston Wolkoff hatte bereits in der Vergangenheit kompromittierende Details über die Trumps veröffentlicht, unter anderem Tonbandaufnahmen, auf denen die damalige First Lady zu hören war, wie sie sich über Weihnachten echauffierte und sich über ihre Zeit im Weißen Haus beschwert hatte.

Video: Hier lebt Ivanka Trump nach dem Auszug aus Washington

Nachrichten zwischen Ivanka Trump und deren Ehemann Jared Kushner im Fokus

Ihr elektronischer Schriftverkehr mit Ivanka Trump und deren Ehemann Jared Kushner rückt nun in den Fokus. Laut diesem pflegten die Trumps und Winston Wolkoff ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Ivanka aber versuchte genau das in ihrer Anhörung ganz anders aussehen zu lassen.

Sie kenne die beste Freundin und langjährige enge Mitarbeiterin ihrer Stiefmutter nicht wirklich. Die wiederum ist nun Kronzeugin im Prozess gegen die Trump Organization in Washington DC (nicht zu verwechseln mit den Ermittlungen in New York City). Auch Ivanka Trump könnte aufgrund der nun bekannt gewordenen Dokumente noch einmal in den Zeugenstand berufen werden. (Daniel Dillmann)

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