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Ivanka Trump, die Tochter von US-Präsident Donald Trump

Familie Trump

Ivanka Trump – Donalds unbestrittenes Lieblingskind

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Hochtrabende politische Ambitionen, eine gescheiterte Modemarke und drei Kinder mit Jared Kushner: Das ist Ivanka Trump.

Sie ist die Vorzeige-Trump schlechthin: Ivanka Trump. Die älteste Tochter Donald Trumps wurde am 30. Oktober 1981 in New York geboren. Ivanka ist dreifache Mutter, erste Vizepräsidentin der Trump Organization und ganz nebenbei noch Beraterin ihres Vaters, des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Laut eines Tweets von Ivanka Trump ist ihr eigentlicher Name Ivana Trump. Benannt wurde sie nach ihrer Mutter Ivana Trump geborene Zelnickova, einem Model, das von 1977 bis 1990 die erste Frau von Donald Trump war. Ivanka sei die Verniedlichung von Ivana, schrieb Ivanka auf Twitter.

Ivanka Trump: Elitäre Schulen und ein Studium der Wirtschaftswissenschaften

Ivanka Trump gilt als Donald Trumps Lieblingskind und schon ihre schulische Laufbahn beweist, dass ihr Vater in ihr etwas ganz Besonderes sieht. Sie besuchte die elitäre Mädchenschule Chapin School, die in ihrer langjährigen Geschichte so prominente Frauen besuchten wie Betty Parsons, Hope Cooke, Joan Bennet sowie die Töchter und Urenkel von Richard Nixon und Theodore Roosevelt. Nach der Schule studierte Ivanka Trump Wirtschaftswissenschaften und schloss das Studium mit einem Bachelor ab.

Ivanka Trump: Aktiv als Model und Modemarken-Gründerin

Doch zunächst versuchte Ivanka Trump in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Mit 15 modelte sie bereits für ein Teenager-Magazin in den USA, später ließ sie sich unter anderem für Produkte der Modemarken Versace und Tommy Hilfiger ablichten. Überhaupt hatten es ihr Schmuck und schöne Kleider angetan. Sie hatte ihre eigene Lifestyle-Marke mit dem Namen „Ivanka Trump“, unter der sie teuren Schmuck und Designermode vertrieb. Außerdem trat sie mehrfach in der Reality-TV-Show ihres Vaters, „The Apprentice“, auf, meistens an der Seite ihres älteren Bruders, Donald Trump Junior. Ihr Ziel war damals laut eigener Aussage „eine großartige Immobilienmaklerin zu werden“.

Ivanka Trump: Von New York als Präsidentenberaterin nach Washington

Doch nachdem ihr Vater zum US-Präsidenten gewählt worden war, zog Ivanka sich aus dem Geschäft zurück und gab im Jahr 2018 bekannt, dass sie ihre ohnehin finanziell arg gebeutelte Modemarke auflösen werde.

Ivanka Trump ist seit 2009 mit Jared Kushner verheiratet. Die beiden haben drei Kinder. Für die Ehe konvertierte Ivanka Trump zum Judentum. Nach dem Sieg von Team Trump bei der Präsidentschaftswahl zog die Familie Trump/Kushner nach Washington.

Ivanka Trump und ihre Freundschaft zu Chelsea Clinton

Im Wahlkampf unterstützte Ivanka Trump ihren Vater nach allen Kräften, vermied es aber, in dessen Fehde mit Hillary und Bill Clinton hineingezogen zu werden – hauptsächlich wohl, weil sie mit deren Tochter Chelsea Clinton gut befreundet ist.

Nach Donald Trumps Wahlsieg wurde sie als heimliche First Lady gehandelt und kurz nach der Konsolidierung Donald Trumps im Weißen Haus von ihm zur Präsidentenberaterin ernannt. Sie erhielt ein eigenes Büro im Weißen Haus, ein eigenes Team und eine Sicherheitsfreigabe, deren Höhe etliche Kritiken provozierte.

Ivanka Trump: Hochtrabende politische Ambitionen - PR-Desaster in Osaka

Ivanka Trump werden hochtrabende politische Ambitionen nachgesagt. Sie inszeniert sich immer wieder als moderate Version ihres Vaters, setzt sich für Frauenrechte ein und besucht zahlreiche internationale Gipfelveranstaltungen. Unter anderem den G20-Gipfel in Osaka (Japan) im Jahr 2018.

In ihrer Funktion als Beraterin hatte Ivanka Trump ihren Vater nach Japan begleitet - gemeinsam mit ihrem Ehemann Jared. Was wohl als perfekte Gelegenheit für Fotos gedacht war, entpuppte sich zum PR-Desaster für Donalds Lieblingstochter.

Denn statt Fotos mit den Führern der Welt bekam Ivanka die kalte Schulter von den zahlreichen anwesenden Staatenlenkern.

Ivanka Trump – Peinliche Momente der Präsidententochter auf Twitter

Auf Twitter wandelt Ivanka Trump gelegentlich auf den Spuren ihres Vaters Donald Trump. In einem Tweet wollte Ivanka Boris Johnson gratulieren, der kurz zuvor zum Premierminister Großbritanniens aufgestiegen war. Ivanka wünschte dem „nächsten Premierminister des United Kingston“ alles Gute. Kingston liegt aber nicht im United Kingdom, sondern ist die Hauptstadt Jamaikas.

Ivanka Trump: Schlüpfrige Kommentare von Donald Trump

Immer wieder für Gesprächsstoff sorgt die Beziehung zwischen Ivanka Trump und ihrem Vater Donald Trump.

In gleich mehreren öffentlichen Auftritten betonte Donald, wie hübsch seine Tochter sei, sprach über ihre Brüste, dass sie beide so gerne Sex hätten und ja, dass er auch mit seiner Tochter Geschlechtsverkehr haben würde, wenn sie nicht gerade verheiratet wäre und ja, auch nicht seine Tochter.

Mit Radiomoderator und Vollzeit-Sexist Howard Stern tratschte er darüber, wie schön Ivankas sekundäre Geschlechtsorgane geformt seien und in anderen Interviews empfahl er Ivanka indirekt, sich für den Playboy auszuziehen.

Was Ivanka Trump sonst so macht

Ivanka lächelt die schaurigen Kommentare ihres Vaters in der Regel weg, zu groß ist wohl ihr Ehrgeiz, um sich mit solcherlei aufzuhalten.

Zu ihren sonstigen Engagements gehören Versuche am Theater, im Fernsehen und als Autorin zweier Bücher.

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