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Ermittlungen

Amtseinführung von Donald Trump: Ivanka Trump musste wegen Veruntreuung aussagen

  • vonMirko Schmid
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Ivanka Trump gilt als wichtigste Beraterin ihres Vaters Donald. Als Mitorganisatorin der Amtseinführung 2017 könnte sie öffentliche Gelder veruntreut haben.

  • Ivanka Trump gilt als engste politische Beraterin ihres Vaters Donald Trump.
  • Wie der scheidende US-Präsident gerät auch Ivanka immer wieder in den Fokus der Justiz.
  • Alle Informationen rund um den scheidenden Präsidenten der USA finden Sie in den Trump News.

Washington D.C. - Wohl keine Präsidentenfamilie hat sich noch während einer laufenden Amtszeit so oft mit der Justiz beschäftigen müssen, wie die Trumps. Wie „The Guardian“ berichtet, geriet auch die engste Beraterin von Donald Trump, seine Tochter Ivanka, in den Fokus der US-Justiz. Dem Bericht zufolge wurde sie, wie ihre Stiefmutter Melania Trump, zu Vorgängen im Rahmen der Organisation der Amtseinführung Trumps im Jahr 2017 befragt.

Ivanka Trump und ihr Vater Donald: Hat sich des Präsidenten Lieblingskind strafbar gemacht? (Archivfoto)

Was Ivanka Trump gefragt wurde

Grund dafür sei rund eine Million US-Dollar, die für die Amtseinführung des inzwischen abgewählten US-Präsidenten gesammelt worden war. Solche Gelder sind zweckgebunden und müssen nachweislich und für die US-Finanzbehörden nachvollziehbar nach bestimmten US-Gesetzen verwendet werden. Doch als Donald Trump sich am 20. Januar 2017 in das Amt des Präsidenten einführen ließ, war zuvor eine Million der gesammelten 107 Millionen US-Dollar direkt in die Trump-Organisation geflossen. Mitbeteiligt an dieser illegalen Selbstfinanzierung: Ivanka Trump.

Ivanka Trump soll den Ballsaal des Trump International Hotels in Washington D.C. für den sündhaft teuren Preis von rund einer Million Dollar angemietet haben - aus den Geldern des Komitees zur Amtseinführung. Dies stellt in den USA den Tatbestand einer „Verschwendung von Geldern einer gemeinnützigen Organisation“ dar. Sollte sich herausstellen, dass Ivanka Trump diese Zahlung selbst oder im Namen ihres Vaters Donald Trump in Auftrag gegeben hat, droht der Präsidententochter eine Strafverfolgung.

Sowohl Donald Trump als auch Ivanka Trump stehen wiederholt im Fokus der Justiz

Dies würde erklären, warum auch der Name Ivanka Trump fällt, wenn über die Liste der Begnadigungen spekuliert wird, die Donald Trump vor seinem Auszug aus dem Weißen Haus noch aussprechen will. In einem solchen Fall wäre Ivanka Trump vor Ermittlungen auf Bundesebene sicher. Karl Racine, Bundesstaatsanwalt des District of Columbia, stellte kürzlich klar: „Das Bezirksgesetz schreibt vor, dass gemeinnützige Organisationen ihre Mittel für den angegebenen öffentlichen Zweck verwenden müssen, nicht für Privatpersonen oder Unternehmen.“

Der Chef der Strafverfolgungsbehörden in der US-Hauptstadt Washington D.C. kündigte außerdem an, sich das Geld zurückholen zu wollen: „In diesem Fall versuchen wir, die gemeinnützigen Mittel zurückzugewinnen, die nicht ordnungsgemäß direkt an das Familienunternehmen Trump weitergeleitet wurden.“ Dies wäre ein harter Schlag für Donald Trump, der dem Vernehmen nach, nach dem Ende seiner Amtszeit vor einem hohen Schuldenberg und einer Lawine aus Strafverfahren stehen soll.

Donald Trump: Sprecher der Trump-Organisation verteidigt Ivanka Trump

Alan Garten, ein Sprecher der Trump-Organisation, nahm Ivanka Trump, die auch wegen etwaiger Steuerhinterziehungen im Fokus der US-Justiz steht, erwartungsgemäß in Schutz und wies in einem Statement alle Anschuldigungen weit von der Tochter des scheidenden Präsidenten: „Frau Trumps Beteiligung bestand einzig darin, den Kontakt zwischen den Vertragsparteien herzustellen und das Hotel anzuweisen, einen ‚fairen Marktpreis‘ zu berechnen, was das Hotel auch tat.“ (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © KEVIN DIETSCH via www.imago-images.de

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